Kommunalpolitik
Am Sonntag, den 14. Dezember, findet in Neckargerach die Bürgermeisterwahl statt. Der SPD-Ortsverein Neckargerach-Zwingenberg ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Die Bürgermeisterwahl entscheidet darüber, wie sich unsere Gemeinde in den kommenden Jahren entwickelt – etwa bei Themen wie Kinderbetreuung, Vereinen, Verkehr oder Ortsgestaltung. Jede Stimme zählt und zeigt, dass den Menschen vor Ort ihre Gemeinde wichtig ist. Der SPD-Ortsverein bittet alle Wahlberechtigten, am Wahltag ihre Stimme abzugeben oder die Möglichkeit der Briefwahl zu nutzen. Demokratie lebt vom Mitmachen – gehen Sie wählen!
Besichtigung Baugebiet "Obere Aue" in Neckarzimmern
Im Rahmen der WAHRgenommen-Tour besuchte der SPD-Ortsverein Große Kreisstadt Mosbach mit Neckarzimmern gemeinsam mit Prof. Dr. Lars Castellucci, MdB, das entstehende Baugebiet „Obere Aue“ in Neckarzimmern. Rund 40 Interessierte und Projektbeteiligte nahmen an der Veranstaltung teil, bei der der Erschließungsträger ReWied GmbH aus Ilsfeld das Vorhaben vorstellte.
Der stellvertretende Bürgermeister Ralf Lex erinnerte daran, dass es 25 Jahre gedauert habe, bis für das rund 10.000 Quadratmeter große Grundstück am Ortseingang eine passende Nutzung gefunden wurde. Nun entsteht dort ein nachhaltiges Wohnquartier mit bezahlbaren Wohnungen – in enger Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, ReWied, Planern, Investoren und Bauunternehmen.
ReWied-Geschäftsführer Clemens Mauersberger und Mitgesellschafter Michael Wiener präsentierten die Planungen vor Ort.
Geplant sind 58 Wohnungen mit 4.430 Quadratmetern Wohnfläche sowie zehn Lean-Häuser mit 1.260 Quadratmetern, geeignet für Jung und Alt, Singles, Paare und Familien. Die Bäckerei Härdtner wird künftig als Nahversorger und Treffpunkt den Mittelpunkt des Quartiers bilden.
Michael Wiener, zugleich Mitglied im Wirtschaftsforum der SPD, betonte den sozialen Anspruch des Projekts:
„Alle Wohnungen und Häuser werden als bezahlbarer Wohnraum geplant. Wir wollen zeigen, dass Bezahlbarkeit und Qualität kein Widerspruch sind.“
Clemens Mauersberger hob die ökologische Verantwortung hervor:
„Alle Gebäude werden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Nachhaltigkeit ist für uns kein Zusatz, sondern Grundvoraussetzung.“
Das Projekt liegt im Zeitplan, der Baubeginn ist für Mitte 2026 vorgesehen. Ein großer Teil der Arbeiten wird von regionalen Betrieben ausgeführt – ein Beitrag zur Stärkung der heimischen Wirtschaft und zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks.
Lars Castellucci zeigte sich beeindruckt vom Engagement aller Beteiligten:
„Ich bin auf der Suche nach der Zukunft – und hier sieht man, dass sie längst begonnen hat. Ein solches Projekt geht nur in Zusammenarbeit.“
Gabriele Teichmann, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, freute sich über das Beispiel aus ihrer Heimatgemeinde:
„Hier wird sichtbar, was sozialdemokratische Politik bedeutet: bezahlbarer Wohnraum, nachhaltiges Bauen und Verantwortung füreinander.“
Die „Obere Aue“ steht damit für ein gelungenes Zusammenspiel aus sozialem Anspruch, ökologischer Weitsicht und wirtschaftlicher Verantwortung – ein echtes Zukunftsprojekt für den ländlichen Raum.
Manchmal sind es die kleine Dinge, die uns erfreuen und das Leben zumindest ein kleines Bisschen besser machen.
Im Rahmen unserer SPD-Bürgersprechstunde wurde der Wunsch geäußert, am Franz-Burghardt-Denkmal zusätzliche Sitzgelegenheiten zu schaffen, damit jede und jeder wieder dort in angenehmer, schattiger Umgebung verweilen kann.
Wir haben diesen Impuls gerne aufgenommen und uns direkt an die Verwaltung gewandt. Die gute Nachricht: Die Bänke stehen bereits!
Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Buchen für die schnelle und unkomplizierte Umsetzung. So wird aus einem Anliegen ein konkreter Beitrag zu etwas mehr Aufenthaltsqualität und dies mitten in der Stadt, nahe Rathaus und Bahnhof.
Lasst uns gemeinsam weiter daran arbeiten, Buchen lebenswerter zu gestalten.
Wie wollen wir wohnen und was können wir dafür tun? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des SPD-Stammtischs des Ortsvereins Große Kreisstadt Mosbach mit Neckarzimmern. Im Lakis Farm Restaurant begrüßte Ortsvereinsvorsitzende Gabriele Teichmann Jens Neser, Vorstand der Baugenossenschaft Familienheim Mosbach, und Jonas Weber, stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender, als Gäste.
Jonas Weber machte gleich zu Beginn deutlich, wie ernst die Lage ist. Schlagzeilen wie „NOK braucht bis 2028 460 neue Wohnungen pro Jahr“, „Aktuell fehlen 740 Wohnungen im NOK“ oder „Landkreis rast auf graue Wohnungsnot zu – 2045 werden 7900 Seniorenwohnungen gebraucht“ zeigen: Die Wohnungsfrage betrifft längst nicht nur Großstädte. Auch im ländlichen Raum wird bezahlbarer Wohnraum knapp. Zwar sind die Mieten niedriger als in Ballungszentren, aber viele Menschen können sie trotzdem kaum noch zahlen. Hinzu kommt: Der vorhandene Wohnraum passt oft nicht zum Bedarf. Es fehlen kleine Wohnungen für junge Erwachsene und barrierefreie Wohnungen für Seniorinnen und Senioren.
Jens Neser beschrieb die Gründe für die aktuelle Bauflaute. Die Baukosten sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. Das liegt an teureren Rohstoffen, höheren Löhnen und fehlendem Fachpersonal. Zusätzlich läuft in vielen Kommunen die Bauleitplanung am Bedarf vorbei. Häufig werden nur Einfamilienhäuser vorgesehen, obwohl dringend mehrgeschossige Gebäude mit Mietwohnungen gebraucht werden.
Die SPD Neckar-Odenwald hat zu einem Fachgespräch mit dem baupolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Klaus Ranger MdL, ins Prinz Carl nach Buchen eingeladen. SPD-Kreisvorsitzender Markus Dosch machte dabei deutlich: Keine Partei beschäftigt sich so ernsthaft und umfassend mit dem Thema Wohnen und Bauen wie die SPD. In Zeiten von steigenden Mieten, ausbleibenden Neubauten und aussterbenden Ortskernen setzen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf konkrete Lösungen statt auf politische Floskeln.
„Wir brauchen realistische und gleichzeitig mutige Entscheidungen, wenn wir beim Wohnungsbau wieder vorankommen wollen“, so Klaus Ranger. Die Baukosten seien zudem mittlerweile so hoch, dass selbst bei bestem Willen kaum noch bezahlbarer Wohnraum entstehe. „5.000 bis 6.000 Euro pro Quadratmeter sind keine Seltenheit – ohne dass daran ein Investor schon etwas verdient hat.“ Die Konsequenz ist: Immer weniger Wohnraum, immer mehr Druck auf Mieterinnen und Mieter.
Als Beispiel für gelungenes Gegensteuern nannte Ranger den „Hamburger Standard“, mit dem unter SPD-geführter Regierung in Hamburg die Bauvorschriften gezielt vereinfacht wurden. „Das zeigt: Wenn der politische Wille da ist, lässt sich Bauen schneller und günstiger machen.“ Genau solche Erleichterungen brauche es auch in Baden-Württemberg, etwa durch eine mutigere Landesbauordnung, mehr kommunale Entscheidungsfreiheit bei Stellplatzschlüsseln oder niedrigere Standards im Bebauungsplan.
„Wohnen ist längst die soziale Frage unserer Zeit und wir als SPD sind die einzige politische Kraft, die sich hier im Neckar-Odenwald-Kreis wirklich um Lösungsvorschläge kümmert“, sagte Dorothee Schlegel, Kreisrätin und Kreisvorsitzende der SPD Neckar-Odenwald. „Ob jung oder alt, ob Familie oder Alleinlebende – immer mehr Menschen finden keine bezahlbare Wohnung mehr in ihrer Heimat. Gerade in ländlichen Regionen ist das ein ernstes Problem.“
Sie betonte zugleich die Rolle der Kommunen: „Vor Ort wird umgesetzt, nicht in den Ministerien. Deswegen brauchen Städte und Gemeinden mehr Unterstützung vom Land, und vor allem mehr Freiheiten.“ Dass Bund und Land zunehmend an den Kommunen vorbei planen, sei ein Fehler.
Die SPD Buchen besuchten mit der Reihe „wahrgenommen - wir fragen nach“ den TSV Buchen.
Zu Beginn führte der Vorsitzende Kurt Bonaszewski durch die Chronik. Der Verein wurde 1863 gegründet. Durch die Turnbewegung des Turnvaters Jahn schlossen sich 19 junge Männer zusammen, um den Vorläufer des Turn- und Sportvereins ins Leben zu rufen. Somit ist der Verein nicht nur einer der ältesten und größten in Buchen, sondern auch in Nordbaden.
Lange fehlten dem Verein geeignete Räumlichkeiten, sodass man in Gastwirtschaften oder in der alten Polizei turnte. In den 50er-Jahren entstand die Idee eine eigene Sporthalle in Eigenleistung zu bauen. Somit wurde das Gebäude nicht nur für den TSV wertvoll, sondern auch für die umliegenden Schulen, wie z. B. der benachbarten Jakob-Mayer-Schule. Zwar ist der Holzboden noch original, aber die Halle ist auf den neusten Stand der Technik gebracht worden, wie z. B. das Dach und die Photovoltaikanlage. Hinzu kam vor einigen Jahren das Gebäude der Geschäftsstelle.
Aber nicht nur die Gebäude haben sich positiv entwickelt, sondern auch die Anzahl der Mitglieder, die sich mit weit über 3.000 Mitglieder auf Rekordniveau bewegen. Ebenso wurde aus dem Turnverein eine sehr vielfältige Sportlandschaft mit zehn Sparten. Neben Turnen, Fußball, Handball, Basketball, Trendsport, Rehasport, Leichtathletik, karnevalistischen Schautanz bietet der TSV Volleyball und Schwimmen/Triathlon an. Ein besonderes Highlight ist die Hiphop-Breakdance-Gruppe, die viele nationale und internationale Titel gewannen.
In politisch heißen Zeiten fand unser vierteljährlicher Stammtisch diesmal in Limbach in der Pizzeria Peperoncino statt.
Zuerst tauschte man sich über die Probleme im Kreis aus. Die hohen Defizite der Kreiskliniken müssen die Gemeinden mittragen und hier werden viele an Ihre Grenzen stoßen. Die Kliniken brauchen Unterstützung, gerade auch von den niedergelassenen Ärzten und den BewohnerInnen des Neckar-Odenwald-Kreises indem diese die Auslastung der Kreiskliniken sichern. Weiter müssen innovative Lösungen gefunden werden, die auch die medizinische Gesamtversorgung im Blick haben. Es gibt im Kreis insgesamt 3 Kliniken, das Haus in Hardheim läuft gut. Auch hier sollte man die Zusammenarbeit in den Blick nehmen. Die Rezession ist im Neckar-Odenwald-Kreis angekommen, in Kürze wird es Kurzarbeit geben. Das wirkt sich wieder auf die Gesamtwirtschaft aus. Wer nicht weiß, wieviel Geld er an Weihnachten im Geldbeutel hat, kauft keine großen Geschenke. Im Gegenzug haben wir immer noch Vollbeschäftigung und benötigen dringend Fachkräfte.
Im Handwerk werden Auszubildende händeringend gesucht. Der Trend zu hohen Schulabschlüssen mit dem Ziel ein Studium zu machen, konnte bisher nicht umgekehrt werden, obwohl die Gehälter im Handwerk angezogen haben. Gestiegene Baukosten führen zum Rückgang der Bauwilligen. Teilweise werden Bauplätze wieder zurückgegeben, da die Bebauungszeit nicht eingehalten werden kann.
Wichtig, so war man sich einig, ist in diesen Zeiten die Unterstützung der Familien, damit die Kinder in Ihrer Entwicklung nicht eingeschränkt werden. Auch die Geflüchteten, die Asyl erhalten, sollen schnell auf den Arbeitsmarkt geführt werden. Der Abend war wie immer sehr kurzweilig und interessant. Der nächste Stammtisch findet am 04.02.2024 statt.
16.01.2026, 19:00 Uhr Tour für dich: Andreas Stoch in Walldürn
21.01.2026, 17:30 Uhr Austausch zum Roten Rettich
21.01.2026, 18:00 Uhr OV Mosbach-Neckarzimmern Stammtisch