Tour für dich – Mit Spitzenkandidat Andreas Stoch

Wir freuen uns sehr, dass unser SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch am 16. Januar um 19 Uhr nach Walldürn kommt. Gemeinsam laden wir herzlich zu einer offenen Gesprächsrunde in die Löwenlichtspiele Walldürn (Hauptstraße 9, 74731 Walldürn) ein.

Mit dabei ist auch unser Landtagskandidat Patrick Haag, der sich gemeinsam mit Andreas Stoch den Fragen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger stellt.

Für uns als SPD ist klar: Politik darf nicht über die Köpfe der Menschen hinweg gemacht werden. Es geht um die Themen, die den Alltag vor Ort prägen, um Fragen, Sorgen und Erwartungen an die Landespolitik. Genau dafür wollen wir an diesem Abend Raum geben.

Was bewegt die Menschen im Neckar-Odenwald-Kreis aktuell?
Wo drückt im Alltag der Schuh?
Und was muss die Landespolitik dringend anpacken?

Andreas Stoch und Patrick Haag nehmen sich Zeit für den offenen Austausch und stehen für ehrliche Antworten. Uns ist wichtig, dass Politik zuhört, erklärt und auf Augenhöhe stattfindet.

Wir freuen uns auf viele Gespräche, unterschiedliche Perspektiven und einen lebendigen Abend des Miteinanders. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und ihre Themen einzubringen.

Um Anmeldung wird gebeten:
https://eveeno.com/Main_Tauber_Neckar_Odenwald

„Die Welt im Krieg statt Frieden auf Erden“

Ukraine-Mahnwache 3.1.2026

Rede Dr. Dorothee Schlegel

Friede auf Erden, so haben wir es in den letzten vielen Wochen gehört und gesungen, erhofft, erbeten, erwünscht, geträumt. Und dann kam es immer wieder anders.

Die Welt hat im vergangenen Jahr so viele bewaffnete Konflikte erlebt wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Und daher fragen wir uns immer wieder: wann ist Frieden möglich und wann ist Frieden scheinbar nicht umzusetzen oder zu gestalten.

Als kleine Nachlese zum eigentlich immerwährenden Weihnachten in unseren Herzen habe ich ein Bild mitgebracht, dass mich sehr berührt hat. Weihnachten als das Fest, an dem uns Frieden auf Erden zugesagt ist. Das Bild trägt die heimliche Überschrift: „wo bleibst du Trost der ganzen Welt?“  Gestaltet wurde das Bild vom ukrainischen Künstlerpaar, Sonia Atlantova und Oleksandr Klymenko, gemalt als Ikonen auf zurückgelassene russische Munitionskisten.

SPD-Landtagskandidat Patrick Haag besucht DRK-Kreisverband Mosbach

Pflege, Rettungsdienst und Ehrenamt im Fokus

SPD-Landtagskandidat Patrick Haag hat gemeinsam mit Stadt- und Kreisrat Georg Nelius sowie dem stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Jonas Weber den Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Mosbach, Guido Wenzel, besucht.

Guido Wenzel berichtete über die vielfältigen Aufgaben des DRK im Landkreis und speziell im Kreisverband Mosbach. Dazu gehören unter anderem der Rettungsdienst, die Pflege, die Schulbegleitung, das Aufnahmehaus, der Tafelladen und die Tagespflege, aber auch Integrationsmanagement, Hausnotruf-Service und Demenzbetreuung. Mit über 450 Beschäftigten und fast 800 Ehrenamtlichen ist der DRK-Kreisverband Mosbach einer der größten Arbeitgeber der Region.

Ein großes Thema des Gesprächs war die Situation in der Pflege. Guido Wenzel machte deutlich, dass der Bedarf an Tagespflegeplätzen und stationären Pflegeplätzen im Landkreis weiterwächst, viele Menschen sich die notwendige Unterstützung aber kaum leisten können. Die hohen Eigenbeteiligungen würden für immer mehr Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zur Belastung. Hinzu kommt die Landesheimbauverordnung, die keine Doppelzimmer im Pflegeheim mehr zulässt, selbst dann nicht, wenn Bewohnerinnen und Bewohner dies ausdrücklich wünschen. Für Patrick Haag ist das ein Beispiel dafür, dass es in der Pflege mehr Flexibilität braucht. „Wir brauchen endlich einen Neustart in der Pflege“, sagte er. „Pflege muss wieder bezahlbar werden und sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren – nicht an starren Vorschriften.“

Ein weiteres Thema war der Bevölkerungsschutz. Dieser wird nahezu vollständig ehrenamtlich getragen. Trotz der zunehmenden Zahl an Einsätzen durch Naturkatastrophen oder Pandemien ist die Ausstattung vielerorts unzureichend. Das Durchschnittsalter der beim DRK-Kreisverband Mosbach vorgehaltenen Bevölkerungsschutz-Fahrzeuge liegt bei zwölf Jahren. Das älteste ist bereits 22 Jahre alt.

Patrick Haag, selbst aktiv bei der Notfallseelsorge und den Helfern vor Ort, weiß, wie entscheidend eine gute Ausrüstung ist. „Ich war im Ahrtal im Einsatz und habe dort erlebt, was es heißt, wenn Material fehlt oder veraltet ist. Unsere Einsatzkräfte brauchen moderne Fahrzeuge und Geräte, damit sie Menschen in Not sicher helfen können.“

Auch die fehlende rechtliche Gleichstellung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer war Thema. Noch immer haben die DRK-Helfer im Gegensatz zu Feuerwehr und Technischem Hilfswerk keinen Freistellungsanspruch bei Einsätzen unterhalb der Katastrophenschwelle und keine Lohnfortzahlung bei Lehrgängen. Haag betonte: „Hier ist die Landesregierung und insbesondere Innenminister Thomas Strobl in der Pflicht. Ehrenamt darf nicht nur ein schönes Wort in Sonntagsreden sein. Es braucht endlich konkrete Verbesserungen und echte Gleichstellung.“

Sorgen bereitet zudem die Finanzierung des Rettungsdienstes. Zwar werden Personal- und Sachkosten grundsätzlich erstattet, doch das Budget für dieses Jahr ist noch nicht bekannt. Der Krankentransport sei nicht kostendeckend, neue Fahrzeuge seien teuer und langwierig  zu beschaffen.

Wenzel berichtete positiv über die aktuelle Ausbildungssituation im Rettungsdienst. Die Jahrgänge seien voll besetzt, die Durchfallquote niedrig und viele junge Menschen blieben nach ihrer Ausbildung beim DRK. Doch im Bereich der Pflege bleibe der Fachkräftemangel spürbar.

Zum Thema integrierte Leitstellen fragte Georg Nelius nach dem aktuellen Stand. Guido Wenzel erklärte, dass der Gesetzgeber künftig größere Regionalleitstellen anstrebe. Aktuell stünden bei der Integrierten Leitstelle im Neckar-Odenwald-Kreis hohe Investitionen an, welche derzeit jedoch nicht realisierbar seien. Deshalb befinde man sich aktuell in Gesprächen mit Heilbronn, um einen eventuellen Zusammengang der beiden Leistellen zu eruieren.

Zum Abschluss betonte Patrick Haag: „Ich kenne das Ehrenamt im Bevölkerungsschutz aus eigener Erfahrung. Es reicht nicht, den Einsatzkräften zu danken, wir müssen sie endlich so ausstatten, dass sie ihre wichtige Arbeit gut machen können. Nicht nur reden, sondern handeln. Das ist für mich der Maßstab.“

SPD Neckar-Odenwald bereitet sich auf Landtagswahl vor – Bürgernähe im Mittelpunkt

Die SPD Neckar-Odenwald-Kreis traf sich im Hotel-Restaurant „Zum Schwanen“ in Buchen-Hainstadt bei der im Mittelpunkt die Vorbereitung für die Landtagswahl und die Situation der Neckar-Odenwald-Klinken stand.

Co-Kreisvorsitzender Markus Dosch begrüßte neben dem Kreisvorstand, den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften und den Ortsvereinsvereinsvorsitzenden auch den Vorsitzenden der Kreistagsfraktion, Jürgen Mellinger, der über die aktuelle Situation der Neckar-Odenwald-Kliniken berichtete. Beherrschendes Thema war das in der letzten Kreistagssitzung vorgestellte Gutachten zur Zukunft der Kliniken. Derzeit wartet man auf eine Rückmeldung der Landesregierung. Die SPD-Fraktion hatte beantragt, vor weiteren Entscheidungen eine inhaltliche Diskussion über die Zukunft der Häuser zu führen. Dieser wurde jedoch mit großer Mehrheit abgelehnt. Nun richtet sich der Blick auf die anstehenden Haushaltsberatungen, in denen auch die Finanzierung der Gesundheitsversorgung im Landkreis eine zentrale Rolle spielen wird.

Der stellvertretender Kreisvorsitzende, Jonas Weber, stellte das Projekt „wahrgenommen“ vor, mit dem die SPD näher auf die Sorgen und Wünsche der Menschen im Landkreis eingehen möchte. Eine Umfrage zum Thema Wohnen und Beteiligung brachte bereits eine dreistellige Zahl an Rückmeldungen. Jedoch hofft Jonas Weber auf weitere rege Beteiligung. Daher wird mit einer Plakataktion im ganzen Landkreis für diese Initiative geworben. Zudem sucht die SPD aktiv den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern bei mehreren Informationsständen. Die ersten Termine stehen bereits fest:

Am Samstag, 18. Oktober, ab 9:00 Uhr ist die SPD in Buchen „Am Bild“ (Marktstraße) vertreten. Eine Woche später, am Samstag, 25. Oktober, ab 9:00 Uhr, folgt ein weiterer Stand auf dem Wochenmarkt in Mosbach. Bei beiden Terminen wird auch Landtagskandidat Patrick Haag vor Ort sein, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und ihre Anliegen aufzunehmen. „Wir müssen wieder die Kümmererpartei sein und die Sorgen, Ängste und Wünsche der Menschen ernst nehmen“, betonte Weber. „‘wahrgenommen‘ ist dafür ein erster Schritt.“

Sozialstaat braucht Solidarität – von allen!

Als Antwort auf den RNZ-Artikel von Landrat Dr. Achim Brötel (Montag, 25.08.) machen unsere Kreisvorsitzenden Dr. Dorothee Schlegel und Markus Dosch deutlich: Ein funktionierender Sozialstaat lebt von Solidarität – und zwar von allen.

Den Ausführungen von Landrat Dr. Achim Brötel zur dringend notwendigen Reform unseres Sozialstaats kann ich zu vielen Teilen zustimmen. Es ist nötig, dass die Finanzierbarkeit sozialer Leistungen diskutiert wird. Doch diese Diskussion muss alle betreffen und einbeziehen, um letztendlich Akzeptanz zu erreichen.

Ein Sozialstaat lebt von Solidarität. Dies bedeutet, dass Jede und Jeder seinen/ihren Beitrag leisten muss, also auch Beamte, Selbstständige und all diejenigen, die mit Kapital und Vermögen ihr Einkommen generieren. Es ist nicht vermittelbar, dass Arbeitnehmer mit mittlerem Einkommen über Beiträge und Steuern den Sozialstaat zum überwiegenden Teil mittragen, während andere Gruppen sich durch Sonderregelungen oder fehlende Beitragspflichten entziehen.

Eine einheitliche Bürgerversicherung könnte den Sozialstaat entlasten und gerechter machen. Wenn alle Einkommensarten und alle Bürgerinnen und Bürger in die Finanzierung einbezogen würden, ließe sich die Last breiter verteilen und die Abhängigkeit von Hilfeempfängern von kommunalen Haushalten reduzieren. Ebenso müsste über die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze diskutiert werden. Das würde nicht nur die Finanzierung stabilisieren, sondern auch das gesellschaftliche Vertrauen in die Gerechtigkeit unseres Systems stärken.

Denn wie Dr. Brötel treffend formuliert: „So etwas spaltet die Gesellschaft.“ Wenn arbeitende Menschen erleben, dass sie sich einschränken müssen, während andere großzügig aus Steuermitteln unterstützt, subventioniert werden oder Steuerschlupflöcher geschenkt bekommen, dann gefährdet das den sozialen Frieden und letztendlich auch unsere Demokratie, die allen denjenigen helfen möchte, die dies tatsächlich benötigen.

Die Reform des Sozialstaats muss daher nicht nur effizienter, sondern auch gerechter und inklusiver werden. Nur wenn alle mitmachen, bleibt unser Gemeinwesen zukunftsfähig.

WAHRgenommen - Wir nehmen Dich wahr!

Mit unserem neuen Projekt WAHRgenommen gehen wir direkt auf die Menschen in unserer Region zu. Unser Ziel ist es, zuzuhören, ins Gespräch zu kommen und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in unsere politische Arbeit einfließen zu lassen. Gerade in Zeiten, in denen sich viele von der Politik entfremden, wollen wir zeigen: Wir nehmen wahr, was euch bewegt.

Ein zentraler Bestandteil von WAHRgenommen ist eine anonyme Umfrage, die wir sowohl digital als auch vor Ort durchführen. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Themen, die viele Menschen betreffen: Beteiligung & Mitbestimmung sowie Wohnen. Wir wollen wissen, wie mehr Beteiligung gelingen kann und was nötig ist, damit es im Neckar-Odenwald-Kreis auch in Zukunft guten und bezahlbaren Wohnraum gibt.

Hier direkt zur Umfrage: https://survey.lamapoll.de/WAHRgenommen
Mehr Infos zum Projekt: www.wahrgenommen-nok.de

Neben der Umfrage sind wir mit Infoständen, Tür-zu-Tür-Aktionen und Terminen bei Vereinen, Unternehmen und Institutionen im ganzen Kreis präsent. So schaffen wir Räume für Dialog und bringen Politik dahin, wo die Menschen sind.

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich zu beteiligen, mitzureden und mitzudiskutieren. Denn Demokratie lebt davon, dass möglichst viele ihre Stimme erheben.

Nachruf Achim Walter

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir vom plötzlichen Tod von Achim Walter erfahren.

Der Bürgermeister der Gemeinde Obrigheim, Kreisrat und Kreisvorsitzende der FDP Neckar-Odenwald ist im Alter von nur 55 Jahren verstorben. Sein früher Tod hinterlässt in der Kommunalpolitik unseres Landkreises, aber vor allem als Mensch, Kollege und engagierter Mitbürger eine große Lücke. 

Achim Walter war ein überzeugter Demokrat, der sich mit ganzer Kraft für das Gemeinwohl eingesetzt hat , als Bürgermeister, als engagiertes Mitglied des Kreistags und als Stimme seiner Partei. Parteiübergreifend geschätzt war er für seine Sachlichkeit, Verlässlichkeit und die Fähigkeit zum Dialog, auch über politische Differenzen hinweg.
Seine Tür stand stets offen, sein Wort hatte Gewicht. Wir erinnern uns an viele gute, konstruktive und lösungsorientierte Gespräche, in denen stets das Wohl der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stand. 

Sein Wirken reichte weit über die Politik hinaus: In der evangelischen Kirche, bei der Freiwilligen Feuerwehr und in vielen weiteren Bereichen zeigte er, wie wichtig ihm gesellschaftlicher Zusammenhalt und bürgerschaftliches Engagement waren.

In dieser schweren Stunde sind unsere Gedanken bei seiner Familie, seinen Angehörigen und seinen Freunden. Wir wünschen ihnen viel Kraft und Trost für die kommende Zeit.

Dr. Dorothee Schlegel und Markus Dosch 
für den SPD-Kreisverband Neckar-Odenwald

Jürgen Mellinger 
für die SPD-Kreistagsfraktion Neckar-Odenwald

Fabienne Tonini und Jonas Weber 
für die Jusos Neckar-Odenwald

Nächste Termine

Alle Termine öffnen.

28.04.2026, 19:00 Uhr Dialog mit MdL Dorothea Kliche-Behnke

29.04.2026, 18:00 Uhr Politischer Stammtisch "Roter Rettich"

30.04.2026, 18:00 Uhr DGB-Vormaiempfang