SPD NECKARGERACH-ZWINGENBERG

Pflegenotstand

Die grün-schwarze Landesregierung verschläft den Pflege-Notstand. Dies ergab eine fachliche Evaluierung der Umsetzung der Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission zum Thema Pflege aus dem Jahr 2016.

Kaum ein anderes Bundesland ist so vom Pflege-Notstand betroffen wie Baden-Württemberg. Wer heute pflegebedürftig wird, muss Monate auf einen Platz im Pflegeheim warten. In ganz Baden-Württemberg gibt es einen gravierenden Mangel an Plätzen in den Pflegeheimen, speziell in der Kurzzeitpflege und in der Tagespflege sowie zu wenig Kapazitäten in den ambulanten Pflegediensten und bei den hauswirtschaftlichen Hilfen. Wir kämpfen daher für eine deutlich höhere Förderung der Kurzzeit- und der Tagespflege.

Grün-schwarzer Haushaltsentwurf enttäuscht

Wo bleiben die Hilfe und die Entlastungspakete vom Land?

Während die Bundesregierung zahlreiche Entlastungspakete geschnürt hat, wie z. B. die Grundrente, die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 €, die Erhöhung des Kindergeldes, sowie die Erhöhung des Kinderzuschlags, der Ausweitung des Wohngeldes und die Erhöhung des Sparerfreibetrages kommt von der grün-schwarzen Landesregierung keine Unterstützung.

Das Land möchte für Notlagen Geld zurücklegen. Aber wie groß muss hier die Notlage noch werden, damit Bürgerinnen und Bürger baldige konkrete Hilfe erwarten können?

Es fehlt somit an Soforthilfen und Härtefallfonds, und zwar sowohl für kleine und mittelständische Unternehmen, als auch für Privatpersonen.

Die Landes-SPD fordert ein Investitionsprogramm in Baden-Württemberg, um die Konjunktur zu beleben, denn gerade in der Krise darf nicht gespart werden.

Mehr dazu in der: Vorwärts

Landesparteitag in Freiburg

v. l. n. r.: Jonas Weber (Beisitzer), Markus Dosch (Kreisvorsitzender), Andreas Stoch (Landesvorsitzender), Fabienne Tonini (Juso-Vorsitzende), Leon Köpfle (stellvertrender Vorsitzender), Erik Brunner (Beisitzer)

Wann sieht man schon mal einen Bundeskanzler?

Olaf Scholz war zu Gast auf dem Landesparteitag und brachte die Botschaft der Zuversicht mit und signalisierte klar, dass die sozialdemokratische Politik vorangebracht wird und dass ich derzeit auch dringend von vielen Menschen benötigt wird.

Und das Paket der bereits umgesetzt Maßnahmen ist groß:

Die Einführung der Grundrente in der letzten Legislaturperiode, damit Menschen, welche ein Leben lang gearbeitet haben, eine auskömmlichere Rente bekommen. Die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 €, um ein armutsfestes Leben zu ermöglichen. Die Erhöhung des Kindergelds (die größte Kindergelderhöhung seit Jahrzehnten) und des Kinderzuschlags, wodurch Familien entlastet werden. Zudem wurde das Wohngeld ausgeweitet und erhöht. Dazu kommt noch die Erhöhung des Sparerfreibetrags.

Besuch MdL Florian Wahl - Neckar-Odenwald-Kliniken Buchen

Kreiskämmerer Michael Schork, Kreisrat und Aufsichtsrat Norbert Bienek (SPD), Geschäftsführer NO Kliniken Frank Hehn, Kreisrätin und  SPD-Fraktionsvorsitzende Heide Lochmann, PDL Böhrer, MdL Florian Wahl (SPD), Kreisrätin Dr. Dorothee Schlegel (SPD) und Torsten Fahrbach (SPD Buchen) und ehemals in der Pflege tätig. 

Wo krankt es bei den Krankenhäusern?

MdL Florian Wahl (SPD) zum Gespräch an den Neckar-Odenwald-Kliniken in Buchen

Der Landtagsabgeordnete Florian Wahl ist gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Integration bei der SPD und war zu Gast in den Neckar-Odenwald-Kliniken in Buchen.

„Ich möchte jedes Krankenhaus in Baden-Württemberg kennenlernen, um zu wissen, was notwendig ist und dringend gebraucht wird oder verändert werden muss.“ Mit dieser Absicht traf er bei der SPD im Kreis auf offene Ohren. Zum Fachgespräch vor Ort trafen sich die Geschäftsführung der Kliniken Frank Hehn, Harald Löffler und Pflegedienstleiter Kurt Böhrer und Kreiskämmerer Michael Schork mit dem aus Böblingen angereisten Landtagsabgeordneten Florian Wahl, SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Heide Lochmann, Kreis- und Aufsichtsrat Norbert Bienek, Kreisrätin und SPD-Kreisvorsitzender Dr. Dorothee Schlegel und Torsten Fahrbach vom SPD-Ortsverein Buchen, der in der Pflege tätig war.

Leserinbrief zur Diskussion „Sprachförderung in Sprachkitas“

Sprache ist der Zugang zur Welt und frühkindliche Sprachförderung, die im Elternhaus ihren Anfang nimmt und in der Kita unterstützend fortgeführt wird, ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft eines jeden Kindes. Die Bundesförderung einzelner Sprach-Kitas, der ich 2016 auch zugestimmt habe, sollten den Bundesländern durch zusätzliches Personal und durch Fachberatung helfen, Kindern jeglicher Muttersprache spätestens in der Kita besser sprachlich zu fördern. Insgesamt profitierte jede 8. Kita davon. Nun soll die Sprachförderung, und da muss man ehrlich bleiben, in das geplante und bereits beschlossenen „Kita-Qualitätsgesetz“, Nachfolger des „Gute-Kita-Gesetzes“ integriert werden. Dafür gibt es 2 Milliarden Euro mehr Bundesmittel im kommenden Jahr. Dafür fallen die Gelder von zuletzt 240 Millionen Euro weg.

Kleiner Landesparteitag in Stuttgart

Die Delegation vom Neckar-Odenwald-Kreis war auf dem kleinen Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg zum Thema Kinder und Jugendliche in Stuttgart.

Neben dem großen Leitantrag zur Stärkung von Kindern nach Corona war auch der Krieg in der Ukraine ein großes Thema.

Binder: „Frau Eisenmann fährt den Fernunterricht gegen die Wand"

Der SPD-Generalsekretär zu dem aktuellen Fernlernchaos und den Aussetzungen der Lernplattform Moodle im Lockdown:

„Wer wie Frau Eisenmann außer markigen Sprüchen und Wahlkampf nichts tut, setzt die Bildung im Land aufs Spiel. Sie wollte offensichtlich die Schulen unabhängig von Inzidenzen öffnen, nur um zu verhindern, dass jeder sieht, dass sie absolut nichts für funktionierenden Fernunterricht getan hat. Ein solches Verhalten in der Krise ist verantwortungslos.“

Die SPD hat bereits im Juni und in Zusammenarbeit mit GEW und LEB erneut zum Anfang Januar Lösungen vorgelegt, die eine Alternative darstellen zu dem „Alles auf oder Alles zu“ des Kultusministeriums. „Die Kultusministerin hatte über neun Monate Zeit, um ein funktionierendes Fernlernsystem auf die Beine zu stellen. Aber sie war vermutlich einfach zu beschäftigt mit ihren Wahlkampfveranstaltungen, und das müssen die Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte jetzt ausbaden.“