SPD NECKARGERACH-ZWINGENBERG

Roter Rettich mit Philipp Hensinger

Der Stammtisch „Roter Rettich“ traf sich in Buchen im Gasthaus zum „Schwanen“, um über die aktuellen politischen Ereignisse im Osten Europas und deren Auswirkungen auf unsere regionale Versorgungslage zu diskutieren. Dr. Eberhard Barth begrüßte die Runde und bedankte sich bei Philipp Hensinger, Kreisvorsitzender der Jusos, für seine Bereitschaft, zu referieren und mit der älteren Generation politische Standpunkte und Erfahrungen auszutauschen. In freier Rede, die obligatorische Karteikarte zum Nachschauen in der Hand, stellte der junge Sozialdemokrat eingangs fest, dass die NATO und ihre Mitgliedsstaaten gegenüber Russland eine klare Haltung einnehmen und die Regierungen den brutalen Angriffskrieg gegen Ukraine aufs schärfste verurteilen. Diese klare Positionierung habe jedoch ihren Preis, da durch den Wegfall der Gaslieferungen aus Russland das Gas ein knappes Gut geworden und der Gaspreis in die Höhe geschossen sei. Die Versorgung mit Energie sei vor Ausbruch des Krieges in der Ukraine eine Selbstverständlichkeit gewesen. Die Ereignisse der vergangenen Monate hätten jedoch gezeigt, dass diese Selbstverständlichkeit der Vergangenheit angehöre. Allerdings sei seiner Ansicht nach mit einem Blackout hinsichtlich der Energieversorgung wohl nicht zu rechnen, da das europäische Netz Versorgungssicherheit garantiere. Jedoch, das müsse man einräumen, offene Flanken vorhanden sind, Stichwort: Nord stream I und II, und dadurch ist man angreifbar. Größere Unternehmen seien eher in der Lage, die gestiegenen Preise für Energie aufzubringen als kleinere Handwerks- und Dienstleitungsbetriebe.

Gedenken an Willy Brandt

„Nichts kommt von selbst. Darum besinnt euch auf eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“ - Willy Brandt

Anlässlich des 08. Oktobers 2022, den 30. Todestages von Willy Brandt legten die Mitglieder des Ortsvereins Buchen Blumen am Willy-Brandt-Platz in Buchen ab und trafen sich anschließen im Brunnencafé über ihn, seine und der heutigen Politik zu sprechen.

Gemeinsame Fahrt nach Heidelberg in die Ebert-Gedenkstätte

Die Präsentation der Ausstellung „Helmut Schmidt - 100 Jahre in 100 Bildern“ der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung wird bis zum 4. September 2022 verlängert. 
Sie  zeichnet die facettenreiche Biografie Helmut Schmidts in einer spannenden Retrospektive nach und führt zugleich durch 100 Jahre deutsche Zeitgeschichte. Die Bilder bieten einen einzigartigen Überblick über ein Jahrhundertleben und stellen den Politiker, Publizisten und Elder Statesman persönlich vor, ebenso wie die für ihn zentralen Themen und zeitgeschichtlichen Ereignisse.

Wie finanzieren sich Parteien und ihre Gliederungen?

Der SPD-Kreisverband lud sich zu diesem spannenden Thema den Schatzmeister des SPD-Landesverbands als Referenten ein. Natürlich spielen Zahlen bei einem solchen Thema eine große Rolle. Zuerst jedoch berichtete Karl-Ulrich Templ nach der Begrüßung durch die Kreisvorsitzende Dr. Dorothee Schlegel darüber, dass sich die verschiedenen Parteien zu unterschiedlichen Anteilen hauptsächlich aus Mitgliedsbeiträgen, Staatlichen Geldern, Spenden und Mandatsträgerbeiträgen finanzieren. Während bei CDU und SPD die Mitgliedsbeiträge einen wichtigen Anteil ausmachen, erhalten die CSU und Bündnis90/Die Grünen im Verhältnis dazu höhere staatliche Anteile und Spenden. Besonders hoch sind im Ländle übrigens die Mandatsträgerbeiträge der SPD-Abgeordneten, so der Schatzmeister.

Landesparteitag Freiburg

Die außerordentlich gute Stimmung auf dem Landesparteitag in Freiburg hatte viele Gründe: das Super-Wahlergebnis bei der Bundestagswahl und das Wiedersehen untereinander, auch unter den derzeitigen Corona-Bedingungen. Eine feurige Rede des SPD-Landesvorsitzenden Andreas Stoch, ein zukunftsweisendes Grußwort von Olaf Scholz und die klare Aussage der SPD-Parteivorsitzenden Saskia Esken, dass die Groko mit dem Nikolaustag zu Ende gehen wird.

Weitere Highlights für unsere 6-köpfige Delegation waren: Jonas Weber wurde als jüngster Delegierter unter viel Beifall begrüßt. Leon Köpfle wurde mit einem guten Stimmergebnis in die Antragskommission gewählt. Michael Deuser war Mitglied der Wahl- und Zählkommission und Markus Dosch zählte die langen Wahllisten aus. Fabienne Tonini konnte viele Mandatsträger auf einen möglichen Praktikumsplatz für ihr Studium ansprechen und Dr. Dorothee Schlegel kandidierte für den Bundesparteitag.

 

Unsere Juso-Delegierten. Photo: Ansgar Wörner

 

 

 

Kandidatin-Vorstellung: Anja Lotz in Mudau

Eine lange Diskussionsnacht in Mudau

Die SPD-Bundestagskandidatin Anja Lotz steht Rede und Antwort

Am 9. September fand um 19 Uhr im Außenbereich des TSV Mudau seit langer Zeit wieder eine SPD-Veranstaltung in Mudau statt. Gemeinsam organisiert haben dies die Genossen Wolfgang Münster, Markus Dosch und Philipp Hensinger. Ziel der Veranstaltung war, Anja Lotz, SPD-Bundestagskandidatin in Mudau vorzustellen, damit sie mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommt und sich deren Fragen stellen kann. Aufgrund der vorangegangenen Podiumsdiskussion, an der die Bundestagskandidaten auf Herz und Nieren geprüft wurden, bestellte die große Gästeschar zur Freude der Vereinskasse bereits ihr zweites Getränk, bis Anja Lotz eintraf.

Offiziell begrüßte Philipp Hensinger, stellv. Juso-Kreisvorsitzender die SPD-Kreisvorsitzende Dr. Dorothee Schlegel, den SPD-Kreisehrenvorsitzenden und Ortsvereinsvorsitzenden aus Binau Gerd Teßmer, den Bürgermeister der Gemeinde Mudau Norbert Rippberger (CDU), den Ortsvereinsvorsitzenden aus Buchen Markus Dosch und TSV-Mudau-Vorsitzender Ralf Hauk, dem er für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten sehr herzlich dankt. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel warf, auch als Kreisrätin einige Themen, die insbesondere den Landkreis betreffen, in die Runde. Und Themenpalette samt Diskussion, die daraufhin startete, wurde breit. Erneuerbare Energien, ÖPNV und Krankenhäuser – überaus wichtige Punkte, die die Kreisbevölkerung und die anwesenden Gäste bewegte. Die Busverbindungen aus den kleinen Ortsteilen kamen sehr deutlich zur Sprache, aber auch Verbesserungen, die in den letzten Jahren begonnen wurden. „Es darf nicht sein, dass wir im Vergleich zur Stadt in Sachen des öffentlichen Personennahverkehrs hinterherhinken“, klagte eine Besucherin. Um nicht immer auf das Auto angewiesen zu sein bedarf es aber eines besseren auch von Bund und Land geförderten Ausbaus der Bahnlinien. Der Landkreis kann diese fehlende Infrastruktur nicht durch selbst zu finanzierende Busverkehre stemmen. „Schade, dass das von der SPD im Landtagswahlkampf vorgeschlagene 365-Euro-Ticket nicht das nötige Gehör gefunden hat“, warf Gerd Teßmer ein.