21.05.2021 in Pressemitteilungen

Besuch Anja Lotz in Buchen Besuch unserer Bundestagskandidatin Anja Lotz am 1. Mai in Buchen

 

Die SPD-Bundestagskandidatin 2021 für den gemeinsamen Wahlkreis Neckar-Odenwald- und Main-Tauber-Kreis, Anja Lotz, besuchte am Tag der Arbeit zusammen mit Kreisrätin Dr. Dorothee Schlegel den Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Buchen, Markus Dosch und Alexander Weinlein. Gemeinsam nutzte man den 1. Mai für einen Spaziergang durch die Stadt.

Verschiedene Stationen in Buchen wurden besucht, um sich vor Ort über ein paar bundes- und lokalpolitische Themen auszutauschen. Da alle vier aktive Gemeinderäte sind, Dr. Dorothee Schlegel zu dem Kreisrätin ist, bis 2017 ein Bundestagsmandat hielt, 2021 für den Landtag Baden-Württemberg kandierte und Anja Lotz, Zweitkandidatin bei der Landtagswahl 2021 und jetzt für die Bundestagswahl nominiert, konnte man sich über alle Ebenen der Politik unterhalten.

 

Besonders am 1. Mai war es Anja Lotz wichtig am Gebäude der „Agentur für Arbeit“ vorbeizugehen und darauf hinzuweisen, dass 1950 noch an sechs Tagen in der Woche gearbeitet wurde und es nur einen Urlaubsanspruch von zwei Wochen gab. Heute haben wir es geschafft, dass wir einen Urlaubsanspruch von sechs Wochen und eine 38-Stunde-Arbeitswoche im Schnitt haben. Dieser Erfolg sei vor allem von der SPD vorangetrieben worden. Doch der Arbeitsmarkt habe auch Schattenseiten und einige unter uns sind ohne Arbeitsplatz. Die Bundestagskandidatin aus Weikersheim betonte: „Die Menschen in Hartz IV und den nicht gelisteten Ersatzprogrammen werden von mir nicht vergessen. Jeden von uns kann das Leben hart treffen, deshalb haben wir mit Respekt und Achtung denjenigen zu begegnen, die für ihren würdenvollen Umgang nicht selbst kämpfen können. Alle Menschen haben ein Anrecht auf ein anständiges Auskommen, egal in welcher Lebensphase sie sich befinden, dafür sehe ich mich in der Verantwortung. 12 Euro Mindestlohn sind nur eine Zwischenmarke. Ziel muss es sein, dass jeder Mensch von seiner Arbeit gut leben kann und eine zufriedenstellende Rente erhält.“

Ebenfalls meinte Anja Lotz‘, dass der soziale Wohnungsbau ein großes und trauriges Thema sei, denn viele Menschen haben jetzt schon einen Anspruch auf eine sozial geförderte Wohnung. Es sei zu wenig bezahlbarer Wohnraum vorhanden. Viele Menschen würden händeringend danach suchen. Der Markt sei getrieben von großen Immobilienfonds, die Gewinne erwirtschaften wollen. Auch in Buchen seien die Wohnungspreise für viele nicht erschwinglich. Somit müsse man wieder in den sozialen Wohnungsbau investieren, denn so könne man Menschen in der Region halten. Ebenso wünscht sich Anja Lotz, dass mehr bezahlbare Grundstücke für junge Familien angeboten werden, zumal Wohneigentum ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge sei.

Im Anschluss ging man noch an Pforten der Neckar-Odenwald-Kliniken vorbei. Hier brachte Dr. Dorothee Schlegel ihre Sicht als Kreisrätin näher: „Ich möchte, dass die Kliniken in der Hand des Landkreises bleiben, aber dafür muss noch an einigen Stellschrauben gedreht werden“.

Anja Lotz ergänzte aus Bundessicht: „Krankenhäuser dienen dem Gemeinwohl, das Prinzip der Fallpauschalen muss überdacht werden, damit die Häuser besser refinanziert werden. Kliniken sollen nicht gewinnorientiert arbeiten müssen, sondern höchstens kostendeckend. Dafür möchte ich mich im Bundestag einbringen.“

Mit einem großen Strauß an Ideen bedankte sich Anja Lotz bei Markus Dosch und Alexander Weinlein für die sehr guten und zielorientierten Gespräche. Sie betonte, dass sie sich sehr freue hoffentlich bald wieder vermehrt mit den Menschen aus dem Wahlkreis in direkten Kontakt kommen zu dürfen. Der SPD-Ortverein Buchen mit Markus Dosch und Alexander Weinlein an der Spitze mache eine hervorragende Arbeit für die Bürgerschaft und lasse sich von der Pandemie nicht zur Untätigkeit nötigen.

 
 

31.03.2020 in Pressemitteilungen

Zu aktuellen Lage-Corona

 

Zur aktuellen Lage:
Corona - Infos von Josip Juratovic

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Genossinnen und Genossen,

das Corona-Virus prägt das öffentliche Leben in unserem Land. Im Deutschen Bundestag haben wir diese Woche ein wichtiges Signal gesetzt: Unsere Demokratie und der Föderalismus, sie sind in dieser Situation keine Bremsklötze, sondern feste Basis für eine beispiellose Mobilisierung gesellschaftlicher Mittel zur Beantwortung dieser Krise.

Mit einem Nachtragshaushalt machen wir 156 Milliarden Euro frei für die Bekämpfung von Corona und ihrer wirtschaftlichen Folgen – durch die Beschaffung von Schutzausrüstung, die Förderung von Forschung an einem Impfstoff, die finanzielle Absicherung von Beschäftigten, Selbstständigen und Unternehmen und vieles mehr. Wir schützen Mieterinnen und Mieter vor der Kündigung und stellen Familien unbürokratisch zusätzliche Mittel zur Verfügung. Wir stärken unsere Krankenhäuser, Arztpraxen und sozialen Dienstleister als kritische Infrastruktur finanziell und durch neue Anreize für zusätzliche Arbeitskräfte. Zudem haben wir die Kurzarbeiterregelung als bewährtes Instrument zum Schutz von Arbeitsplätzen ausgeweitet. Kurz gesagt: Wir spannen weitreichende Schutzschirme über unser Land.

Ich bin fest davon überzeugt: Gemeinsam können wir diese Krise meistern.

Ich möchte Euch auf diesem Wege über die Maßnahmen des Bundes und die damit verbundenen Auswirkungen auf unsere Region informieren. Zudem stelle ich Euch gerne Hintergrundinformationen zur Bewältigung der Corona-Krise bereit. Meine Pressemitteilungen richten sich grundsätzlich an die Öffentlichkeit. Ich wäre Euch dafür dankbar, wenn wir diese Informationen noch weiter streuen könnten. Für mich ist klar: In Krisenzeiten zählt vor allem Transparenz.

Ich bin als Abgeordneter jederzeit erreichbar — selbstverständlich auch in Zeiten von Corona. Meiner Verantwortung als Arbeitgeber bin ich nachgekommen und habe meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen, bis auf Weiteres im Home-Office zu arbeiten.

Dennoch stehen wir Euch jederzeit zur Seite — per Email unter josip.juratovic.wk@bundestag.de  oder per Telefon unter 07131/59872-27/-28. Auf meiner Internetseite sind zudem wichtige Informationen zur Corona-Krise zu finden.

Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ich werden Euch in den kommenden Wochen über diesen Verteiler Informationen zur aktuellen Lage schicken.

Ich wünsche Euch viel Gesundheit.

Euer
Josip

Weitere Dokumente:

https://www.spd-nok.de/dl/2020_03_27_Schutzschild_für_Deutschland__Massnahmen_des_Bundes.pdf

https://www.spd-nok.de/dl/2020_03_25_SPD-Fraktion_Fragen-und-Antworten-zum-Coronavirus.pdf

https://www.spd-nok.de/dl/2020 03 25 PM Juratovic Soziale Dimension des Rettungsschirms - Finanzierung sozialer Einrichtungen gesichert

 

09.03.2019 in Pressemitteilungen

Kreis SPD wählte Kandidaten für die Kreistagswahl und verabschiedete Programm

 

Die SPD im Neckar-Odenwald-Kreis hat am vergangenen Samstag ihre 7 Listen für die Kreistagswahl aufgestellt. Im Reservistenheim Bödigheim bedankte sich der SPD Kreisvorsitzende Jürgen Graner bei allen Kandidaten, die für die Sozialdemokratie ins Rennen gehen.

Nach den 25,2 Prozent und 11 Kreistagsmandaten für die SPD vor fünf Jahren sei die Messlatte entsprechend gesetzt.

 

 

Gemeinsam mit der stellv. Fraktionsvorsitzenden Dr. Dorothee Schlegel präsentierte Heide Lochmann, die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, die Schwerpunkte und politischen Ziele der SPD.

„Vorschläge von uns werden inzwischen nicht nur ernst genommen und umgesetzt sondern sie werden auch offiziell der SPD zugeschrieben. Das zeigt, die Arbeit der SPD wird anerkannt und wert geschätzt“, so Lochmann. Die Kreistagsarbeit der letzten Jahre sei aber auch geprägt, dass viele Entscheidungen einvernehmlich fallen. „Das zeigt, dass wir sachbezogen und fair arbeiten, aber auch, dass viele Vorschläge und Ideen von uns  inzwischen schon überparteiliche Ziele geworden sind – ich erinnere an das Ziel der Energieautarkie, die Erweiterung der Betreuung z.B durch Schulsozialarbeit  allgemein und für Kinder von 0-3 Jahren , oder die Einrichtung von Ganztagsschulen“, unterstrich Lochmann. 

Auch der Gesundheitswegweiser und der Verkehrskongress im letzten Jahr wurden auf  Initiative der Kreis-SPD umgesetzt. Die sozialdemokratischen Forderungen sind in 15 Punkten zusammengefasst:

(1) Wohnortnahe und  kostenlose Bildung von Anfang an, von der Kita über Schulen, Sprach- und  Ausbildungsförderung bis zum Studium. (2) 2. Kostenlose öffentliche WLAN-Netze  für Bildung, Arbeit und Tourismus. (3) Erhalt der Neckar-Odenwald-Kliniken, Gewährleistung der ärztlichen Not- und Bereitschaftsdienste. (4) Förderung des Wohnungsbaus, Erhalt des Wohn-Bestandes; bessere Nutzung der Leerstände und Schaffen von bezahlbarem Wohnraum. (5) Stärkung und Ausbau ambulanter und stationärer Pflegeangebote und der Selbsthilfegruppen. (6) Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Ausbau der Kitas, Unterstützung von Alleinerziehenden. (7) Guter und gleicher Lohn für gute Arbeit - für Männer und Frauen; Förderung von Einstieg und Rückkehr in den Arbeitsmarkt. (8) Ausbau der restmüllarmen Abfallwirtschaft des Kreises – Förderung von Abfallvermeidung und Wiederverwertung von Wertstoffen. (9) Unterstützung gentechnikfreier Landwirtschaft für Mensch und Natur; Unterstützung des Erhalts bäuerlicher Betriebe.  (10) Barrierefreiheit bei öffentlichen Gebäuden, Einrichtungen und dem ÖPNV. (11) Attraktiver ÖPNV - bis in jeden Ortsteil, Kombilösungen aus Bahn, Bus, Ruftaxis  und Bürgerbussen. Verbesserung von Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, Stundentakt und Sprinter (12) Ausbau und Instandhaltung von Kreis- und Landesstraßen (13) Förderung und Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit, Vernetzung sozialer Angebote für Jung und Alt. (14) Stärkung der Demokratie durch Einführung eines Kreisjugendparlaments mit beratender Funktion (15) Kampf gegen Rassismus von jeglicher Seite und für ein kulturelles und friedliches Miteinander. Begleitung und Unterstützung der Integration von Flüchtlingen und Migranten.

In ihrem Grußwort erinnerte Dr. Dorothee Schlegel an das 100jährige Jubiläum zur Wahl von Friedrich Ebert zum ersten Reichspräsidenten und an die Wichtigkeit, politische Kompromisse zu finden. Dies sei kein Verrat an der eigenen Sache, sondern die einzige Form, unsere Gesellschaft freiheitlich demokratisch und miteinander zu gestalten - damals wie heute.  

 

 

Mit diesen Kandidatinnen und Kandidaten tritt die SPD in den sieben Wahlkreisen an:

Wahlkreis I (Walldürn, Hardheim, Höpfingen)

Herbert Kilian, Lars Ederer, Thomas Greulich, Rolf Günther, Daniel Göth, Jürgen Mellinger, Rita Fuhrmann, Ralf Beyersdorfer, Thorsten Meyerer.

Wahlkreis II (Buchen)

Markus Dosch, Sarah Borkes, Torsten Fahrbach, Alexander Weinlein, Dr. Eberhard Barth,

Volker Schwender, Stefan Dosch

Wahlkreis III für Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Seckach und  Rosenberg

Heide Lochmann, Benjamin Köpfle, Ulrich Herrmann, Michael Deuser, Ralph Gaukel, Natalie Schnell, Siegfried Karrer, Irmgard Hesselbach, Klaus Vogel

Wahlkreis IV für Billigheim, Schefflenz und Elztal

Dr. Dorothee Schlegel, Ulrich Frey, Dr. Friederike Werling, Rolf Nohe, Christiane Ripp, Patrick Kaufmann, Rüdiger Schmidt

Wahlkreis V für Binau, Fahrenbach, Limbach, Mudau, Neckargerach, Waldbrunn und Zwingenberg

Norbert Bienek, René Friedrich, Ralf Schnörr, Pratima Sahgal-Weimer, Jürgen Braach, Dieter Nowatschka, Valentin Kern, Heinz-Dieter Ihrig

Wahlkreis VI  für Aglasterhausen, Haßmersheim, Hüffenhardt, Neunkirchen, Obrigheim, Schwarzach

Karlheinz Graner, Lara Maria Schwindt, Rainer Schäfer, Dr. Heike Vierling Ihrig, Walter Neff,

Jürgen Graßer, , Bernd Knaus,  Gerd Lutz, Holger Schnebel, Jonas Schmitt.

Wahlkreis VII für Mosbach und Neckarzimmern:

MdL Georg Nelius, Gabriele Teichmann, Norbert Schneider, Ursula Gregori, Hartmut Landhäußer,

Brigitte Valinsky, Frank Heuß, Kim Schuck, Michael Haag, Naile Sulemanj-Hopp