SPD Neckargerach-Zwingenberg

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

herzlich Willkommen auf unserer Webseite. Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit. Bei Fragen, Anregungen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an uns. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen, auf Ihre Impulse, auf Diskussionen und auf viele Menschen vor Ort, die mit uns Sozialdemokratie gestalten wollen.

Vorsitzender Ralf Schifferdecker

wahrgenommen - wir fragen nach - Bauamt Buchen

Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „wahrgenommen - wir fragen nach" besuchte die SPD Buchen das Bauamt der Stadt. Im Mittelpunkt standen die Zukunft der acht Kläranlagen, notwendige Investitionen sowie der Umgang mit Starkregen und steigenden Anforderungen an die Abwasserentsorgung.

Bürgermeister Roland Burger, Marc Müller, Sachbearbeiter für Abwasseranlagen, Paul Keller, Fachdienstleiter Abwasser, und Jens Keppner, Fachbereichsleiter Bauen und Technik, erläuterten den Mitgliedern der SPD Buchen die aktuelle Situation. Markus Dosch als Ortsvereinsvorsitzender war es wichtig über die Neustrukturierung der Kläranlagen und der finanziellen Herausforderung einen Überblick zu bekommen. Die Kläranlage Buchen ist die größte Anlage im Stadtgebiet und hat eine Kapazität von rund 28.000 Einwohnergleichwerten. Sie sei grundsätzlich noch gut aufgestellt, nähere sich aber hydraulisch  der Leistungsgrenze. Das gelte für die Anlagen in Bödigheim, Hettigenbeuern und Stürzenhardt. Die Kläranlage Bofsheim, die über einen Abwasserzweckverband betrieben und von der Stadtverwaltung Buchen technisch betreut wird, sei derzeit noch leistungsfähig. Eine Machbarkeitsstudie die auf Grundlage eines Strukturgutachten vergeben wurde soll klären, ob die Kläranlage Buchen neu gebaut oder erweitert wird und wie Stürzenhardt künftig angeschlossen werden kann. Die Studie soll bis Mitte 2027 abgeschlossen werden. Für Bödigheim ist ein Neubau mit Regenüberlaufbecken vorgesehen. Die Kosten für dieses Becken werden mit rund sechs Millionen Euro angegeben. „Die Frage ist, wie viel stellt das Land an Fördermittel wann bereit“, so Roland Burger. Alte Baugebiete werden im  Mischwassersystem entwässert. Wichtig für die Bemessung der Kläranlagen ist auch, dass die Siedlungswasserwirtschaft für neue Bauflächen die Trennung von Schutz- und Regenwasser vorsieht. Dadurch lassen sich die zu behandelnden Wassermengen und langfristig auch die Betriebskosten der Kläranlagen reduzieren. Nach den Erläuterungen der Stadt wird bei größeren Anlagen zudem mit einer Förderquote von 70 Prozent gerechnet. Weitere Herausforderungen ergeben sich, da die älteren Kläranlagen aus der veraltenden Technik teilweise nicht mehr mit neuen Komponenten kompatibel sind. Zudem seien manche Hersteller früherer Anlagen nicht mehr am Markt, wodurch die Ersatzteilbeschaffung erschwert wird. Mit Ausnahme der Kläranlage Eberstadt sind die Anlagen derzeit nicht zweistraßig aufgebaut. Künftig soll die Betriebssicherheit deshalb durch zwei getrennte Abwasserbehandlungsstraßen verbessert werden. Markus Dosch interessierte das Risiko eines Komplettausfalls einer Kläranlage. Dieser Fall ist laut Marc Müller bisher noch nie eingetreten und er halte ihn auch für sehr unwahrscheinlich, vor allem weil, was Fachdienstleiter Paul Keller auch bestätigte, jede Anlage täglich angefahren und kontrolliert sowie fernüberwacht werde. Auch die Herausforderungen durch Starkregenereignisse und die Funktionsweise von Regenüberlaufbecken wurden ausführlich besprochen. Nach langen Trockenperioden wird der erste Schmutzstoß aus der Kanalisation bei einem Starkregen zunächst in einem Regenüberlaufbecken aufgefangen. So wird verhindert dass diese Schmutzfracht auch vollgelaufenen Kanälen ungereinigt  in die Bäche gelangt. Für das Stadtgebiet, so erfuhr man, sei eine Starkregenanalyse erstellt worden  und aktuell werde eine Bürgerinformation zu dem Thema angeboten. Dabei sollte vor allem vermittelt werden, wie sich jeder Einzelne bei Starkregen selbst schützen kann. Ziel sei es, Wasser künftig möglichst lang in der Fläche zurückzuhalten werden, statt es schnell in Kanalisation und Bäche abzuleiten.

wahrgenommen - wir fragen nach - Bestattungshaus Volk

Im Rahmen ihrer Gesprächsreihe „wahrgenommen - wir fragen nach" besuchte die SPD das Bestattungshaus Volk in Osterburken. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Herausforderungen der Bestattungsbranche, gesellschaftliche Veränderungen, neue Bestattungsformen sowie die Wünsche des Unternehmens an Politik und Kommunen.

Sabrina Volk, die das Unternehmen inzwischen in der dritten Generation führt, gab den Besucherinnen und Besuchern einen umfassenden Einblick in den Berufsalltag. Das Bestattungshaus ist neben Osterburken auch in Billigheim und Buchen vertreten und führt jährlich rund 350 Bestattungen durch. Insgesamt arbeiten sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter auch Teilzeitkräfte, im Unternehmen.

„Mir ist wichtig, dass man mit den Angehörigen und den Verstorbenen würdevoll umgeht. Bestatter ist ein sozialer Beruf", betonte Sabrina Volk. Die Begleitung von Angehörigen in einer schwierigen Lebenssituation erfordere viel Einfühlungsvermögen, Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein. Das Team sei an jedem Tag in der Woche rund um die Uhr erreichbar. Gerade deshalb sei der Fachkräftemangel für die Branche eine große Herausforderung. Die Arbeitszeiten verlangten ein hohes Maß an Flexibilität, während gleichzeitig das Rentenalter ansteige und es zunehmend schwieriger werde, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen.

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bauland, Joachim Peters, zeigte anhand der vielen Beispiele beeindruckt von der Vielfalt der Aufgaben in der Bestattungsbranche.

Deutlich verändert haben sich nach Angaben von Sabrina Volk die Wünsche der Menschen bei der Wahl der Bestattungsform. Dabei ist es ihr wichtig, dass die Angehörigen eine große Auswahl haben und vor allem die Bestatter frei wählen dürfen. Feuerbestattungen hätten in den vergangenen Jahren zugenommen. Auch Baum- und Waldbestattungen würden häufiger nachgefragt. Darüber hinaus seien Seebestattungen, Biournen sowie besondere Formen wie Diamantbestattungen oder die Verarbeitung von Asche in Schmuck möglich.

Gut gelaunt, gut vorbereitet – SPD-Team beim Dürmer FEIERabend

Der Dürmer FEIERabend gehört längst zum Walldürner Sommer. Jeden Donnerstag im August wird der Schlossplatz zum Treffpunkt für Walldürnerinnen und Walldürner und viele Gäste aus der Region: raus aus dem Arbeitsalltag, Freunde treffen, etwas essen und bei Musik und einem kühlen Getränk den Abend genießen.

Zum Abschluss der diesjährigen Veranstaltungsreihe übernahm die SPD Walldürn den Getränkestand. Unter diesem Namen waren Mitglieder des SPD-Ortsvereins Walldürn-Höpfingen-Hardheim und der SPD-Gemeinderatsfraktion gemeinsam im Einsatz.

Und das Team war bestens vorbereitet: gut gelaunt, fleißig und mit schnellem Service sorgten die Helferinnen und Helfer dafür, dass niemand lange auf sein Getränk warten musste. Auch bei großem Andrang lief es hinter der Theke rund.

Neben Softdrinks und alkoholfreiem Bier gingen Bier, Radler und erfrischende Weinschorle über die Theke. Besonders gefragt war der frisch zubereitete Aperol Spritz – der passende Drink für einen sommerlichen Feierabend auf dem Walldürner Schlossplatz.

Für die SPD-Gemeinderäte war es dabei einmal eine etwas andere Art, den Walldürnerinnen und Walldürnern zu dienen: nicht am Ratstisch, sondern hinter der Theke.

Erinnerung an einen aufrechten Demokraten

Vor 75 Jahren starb Fridolin Bischof – Erinnerung an einen aufrechten Demokraten

Am 27. August 1951 starb Fridolin Bischof im Alter von nur 53 Jahren. Von 1925 bis 1933 wirkte der Lehrer, Sozialdemokrat und Kommunalpolitiker in Walldürn. Er setzte sich für die Demokratie und vor allem für sozial schwächere Menschen ein. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er verfolgt und aus Walldürn strafversetzt. Zum 75. Todestag erinnert der SPD-Ortsverein Walldürn-Höpfingen-Hardheim an einen aufrechten Demokraten, der in Walldürn Spuren hinterlassen hat.

Fridolin Bischof wurde am 10. Dezember 1897 in Hundheim geboren. 1913 trat er in das Großherzogliche Lehrerseminar in Ettlingen ein. Seine Ausbildung wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen. Bischof meldete sich zum Kriegsdienst und wurde in Flandern schwer an den Füßen verwundet. Anschließend setzte er seine Ausbildung fort und bestand 1917 die Prüfung zum Lehramtskandidaten.

Die Erfahrungen des Krieges prägten seine weitere Haltung. Der ehemalige Soldat und Kriegsversehrte entwickelte sich zum Pazifisten und überzeugten Demokraten.

Informationsfreiheit verteidigen – SPD Neckar‑Odenwald-Kreis begrüßt klare Haltung aus Berlin

Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) ist seit seiner Einführung im Jahr 2005 ein zentraler Baustein für Transparenz, demokratische Kontrolle und das Vertrauen in staatliches Handeln. Die aktuellen Diskussionen um mögliche Einschränkungen des IFG sorgen bundesweit für Kritik – auch im Neckar‑Odenwald‑Kreis.

Der SPD‑Kreisverband hat hierzu eine Rückmeldung aus Berlin erhalten: Prof. Dr. Lars Castellucci, Bundestagsabgeordneter und stellvertretender Fraktionsvorsitzender, bezieht klar Stellung zur geplanten Reform und unterstreicht die Bedeutung eines modernen, transparenten Staates.

In seiner Antwort an die Kreisverbände formuliert Prof. Dr. Lars Castellucci deutlich:

„Wir unterstützen das Vorhaben, das Informationsfreiheitsgesetz weiterzuentwickeln, zu vereinfachen und verständlicher zu machen. Das haben wir im Koalitionsvertrag vereinbart und mit dieser Maßgabe gehen wir in die Verhandlungen. Dazu gehören für uns insbesondere stärker digitalisierte und effizientere Bearbeitungsprozesse. Sicherheitsbelange müssen dabei aber selbstverständlich berücksichtigt werden und das muss eben auch neu evaluiert werden, gerade bzgl. der Veröffentlichungspflichten in den Spezialgesetzen zu kritischen Infrastrukturen.
Ein moderner Staat und eine moderne Verwaltung brauchen Transparenz. Die SPD-Fraktion und ich setzen sich deshalb dafür ein, dass das bestehende Recht auf Informationszugang für Bürgerinnen und Bürger, die Presse und die Zivilgesellschaft dabei nicht geschwächt wird und das bisherige Transparenzniveau des IFG erhalten bleibt.“

SPD-Ortsverein bereichert Walldürner Vereinsleben

Vorstand blickt auf vielfältiges Engagement – Dürmer Ferientage und Dürmer FEIERabend stehen im August auf dem Programm

Der SPD-Ortsverein Walldürn-Höpfingen-Hardheim bringt sich in diesem Sommer aktiv in das gesellschaftliche und Vereinsleben der Stadt Walldürn ein. Dies wurde bei der jüngsten Vorstandssitzung deutlich, die vom Ortsvereinsvorsitzenden Ralf Beyersdorfer geleitet wurde. Im Mittelpunkt standen dabei die anstehenden Dürmer Ferientage, die Bewirtung beim Dürmer FEIERabend sowie ein Bericht über die Kreismitgliederversammlung der Jusos Neckar-Odenwald.

Über die Vorbereitungen für die Dürmer Ferientage berichtete die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Luisa Nothhelfer. Unter dem Motto „Ich habe Recht(e) – Kinderrechte spielerisch erleben“ beteiligt sich der SPD-Ortsverein am Donnerstag, 13. August, von 14 Uhr an am Ferienprogramm der Stadt Walldürn. Das Angebot im Jugend- und Kulturzentrum „Alter Schlachthof“ richtet sich an Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Rechte von Kindern und die Frage, was diese ganz konkret für ihren Alltag bedeuten. Spielerisch sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, welche Rechte Kinder haben und warum es wichtig ist, diese zu kennen.

Hoketse der SPD - Gemütlichkeit und Politik

Die Hoketse des des SPD Ortsvereins an der Pyramide bei der Katzenbuckeltherme ist nicht nur der "Goldstandard" für Gemütlichkeit unter den Sommerfesten im Hohen Odenwald. Sie steht vielmehr auch für den zwanglosen Austausch politischer Einschätzungen und Wünsche zwischen Gästen, Mandatsträgern und SPD Mitgliedern.  

In diesem Sinne trafen sich bei nicht zu heißem Sommerwetter diskussionsfreudige Besucher und Gastgeber, die es sich bei kühlen Getränken und vom Ortsvereinsvorsitzenden Heinz-Dieter Ihrig persönlich "auf den Punkt" gegrillten Steaks und Bratwürsten gut gehen ließen. Diskussionen über die "alte SPD" sowie über die Zukunft der SPD im Neckar-Odenwald-Kreis brachten nicht nur Erkenntnisse für Anna Cunningham aus Osterburken und Jonas Weber aus Neckargerach, die gemeinsam für die Doppelspitze des Kreisverbandes kandidieren. Auch die gestandenen Gemeinderäte der SPD, Heinz-Dieter Ihrig, Norbert Bienek und Rainer Ihrig konnten Anregungen für die weitere kommunalpolitische Arbeit mitnehmen. Das betrifft unter anderem die Frage der Abschaffung der von vielen als ausgesprochen kompliziert und bürokratisch empfundenen unechten Teilortswahl, die nach einen halben Jahrhundert des Zusammenwachsens der Waldbrunner Ortsteile nicht mehr zeitgemäß erscheint (weshalb die SPD Gemeinderatsfraktion in Waldbrunn bereits einen Antrag auf Vereinfachung des Wahlsystems für die Gemeinderatswahl Umstellung des Kommunalwahlsystems bei gleichzeitiger Beibehaltung der Ortschaftsräte gestellt hat). Es betrifft aber auch den Wunsch vieler Gesprächspartner nach einer Vergrößerung des sozialdemokratischen Gewichts in der Waldbrunner Kommunalpolitik. Hierfür bestehen im Ortsverein bereits konkrete Überlegungen. Unter Einbindung des Kreisverbandes ergeben sich mittelfristig auch darüber hinaus gute Perspektiven.

Nächste Termine

Alle Termine öffnen.

24.09.2026, 18:30 Uhr OV Neckargerach-Zwingenberg Jahreshauptversammlung

25.09.2026, 18:30 Uhr wahrgenommen - gemeinsam besser entscheiden - Jusos BW

29.09.2026, 19:00 Uhr Kreisvorstandssitzung mit Gästen