Eine Ära ging zu Ende. Wir danken unserem langjährigen Landtagsabgeordneten Georg Nelius und seinem Team für den großartigen Einsatz für den Neckar-Odenwald-Kreis. Er hat viele dicke Bretter gebohrt, um für den Kreis und auch für seine Heimatstadt Mosbach vieles bewegen zu können. Stetiges und beharrliches Dranbleiben an Themen zeichneten ihn aus. Dass die DHBW in Mosbach durch ihn gestärkt wurde, ist nur einer der vielen Initiativen, die hoffentlich sehr lange nachwirken.
Am 1. Mai, dem (Kampf-)Tag der Arbeiter, beteiligt sich - wie in jedem Jahr - auch die Sozialdemokratie in unserem Kreisverband. Im Zuge dessen ist in diesem Jahr eigens ein gemeinsames "Flugblatt" der Kreisverbände Neckar-Odenwald und Main-Tauber für den heutigen Tag entstanden. Diesen möchten wir hier gerne mit Ihnen / mit Euch teilen.
Flugblatt 1. Mai 2021 (Link zum PDF)
Innerhalb der SPD ist eine lebhafte Debatte über die Initative #SPDfor1Point5 entstanden. Sie wurde von den Jusos Baden-Württemberg initierte und bereits von namhaften Persönlichkeiten, unter anderem von der ehemaligen SPD-Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, die das Klimaschutzabkommen von Paris mit ausgehandelt hat, unterzeichnet. Auch unser "Betreuungs-MdB" Josip Juratovic unterstützt die Initative.
#SPDfor1Point5 erklärt auf seiner Website:
Der aktuelle Entwurf des SPD-Zukunftsprogramms [Bundestagswahlprogramm] setzt bereits wichtige Akzente und stellt den gerechten und entschiedenen Klimaschutz richtigerweise an den Anfang der vier großen Zukunftsmissionen. Im Konkreten muss der Entwurf jedoch deutlich mutiger werden! Sogar die FDP möchte bis 2050 Klimaneutralität erreichen. Als progressive Kraft muss die SPD entschlossener sein und dafür sorgen, dass Deutschland bis 2040 klimaneutral wird. Nur auf diesem Weg ist das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten.
Und ruft dazu auf einen dementsprechenden Apell an den SPD-Bundesparteitag zu unterschreiben.
Die Jusos Neckar-Odenwald unterstützen den Apell ausdrücklich.
Wir möchten diese Informationen hier für alle Mitglieder und Sympathisanten der SPD teilen. Damit jeder informiert ist und den Apell - wenn er seinen Überzeugungen entspricht - mitzeichnen kann.
Diskussion der SPD-Kreistagsfraktion zur Ausschuss-Vorbereitung
Unter den zahlreichen Punkten, die die SPD-Kreistagsfraktion bei ihrer Sitzung besprochen hat, stand im Mittelpunkt das Thema: Wie erreichen wir die Klimaschutzziele und den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energie im Landkreis?“. Karlheinz Graner ließ die letzten Jahrzehnte Revue passieren und betonte, dass gerade der Neckar und seine Schleusen schon seit über 100 Jahren der größte Erneuerbare Energieerzeuger im Kreis ist, dank unserer Vorfahren. Bereits vor mehr als 16 Jahren stellte die damalige SPD-Fraktion den Antrag, kreiseigene Dächer mit Photovoltaik zu bestücken. „Wir wurden belächelt für diese Vision“, so Graner. Einige Zeit später wurden dann die kreiseigenen Liegenschaften auf ihre Energieeffizienz überprüft, die Bio-Energie-Region HOT gegründet und gefördert. Infolge der sich inzwischen veränderten Einstellung zur Energiewende gewann der Landkreis die „Solarwette“. Daran soll und muss weitergearbeitet werden, auch indem Wasserstraße und Schiene optimiert werden. Unverständlich ist der Fraktion immer noch die Ablehnung des Antrags, den Bahn-Lückenschluss zwischen Aglasterhausen und Neckarelz im Blick zu behalten. Ralf Schnörr und Karlheinz Graner brachten die Produktion von Wasserstoff mithilfe von Windenergie auf die Tagesordnung. Wasserstoff sei eine Technologie, auf die wir dringend setzen müssen. Die Verkehrswende wird nicht nur durch Elektroautos gelingen. Die Speichermöglichkeiten sind bis heute nicht effektiv genug und die derzeit existierenden Batterien sind absolut nicht nachhaltig. Außerdem wird viel zu wenig Strom aus erneuerbaren Energien produziert, um gerade auch im ländlichen Raum auf Elektromobilität setzen zu können. „Daher werden Diesel und Benziner noch eine Zeit lang ihre Berechtigung behalten“.
Zum Wesen unserer repräsentativen Demokratie gehört es, dass leider nicht aus jedem Kreisverband jeder Partei ein Abgeordneter ins Parlament einziehen kann. Die SPD Neckar-Odenwald konnte sich in den letzten Jahren und Jahrzenhten jedoch glücklich schätzen:
Bei den letzten Wahlen zum Bundes- wie zum Landtag hat es für unsere Kandidatin - trotz aller Anstrengungen und einem tollen Wahlkampf unter großem persönlichen Einsatz! - leider nicht gereicht. Die SPD hat im Vergleich zur vorangegangenen Wahl jeweils deutlich Stimmen verloren. Dennoch möchten wir allen Wählerinnen und Wählern noch einmal ganz herzlich danken! Für uns bedeutet das, dass mit dem Ende der jetzigen Legislaturperiode des Landtags am 30. April das Mandat von Georg Nelius ausläuft und kein SPD-Abgeordneter aus dem Neckar-Odenwald-Kreis mehr im Landtag vertreten sein wird. Dies ist sehr schade, da wir überzeugt sind, dass unsere Abgeordnete gute sozialdemokratische Politik für unser Land - besonders aber auch für unseren Landkreis - gemacht haben. Diese zusätzliche Stimme des Neckar-Odenwald-Kreises in Stuttgart wird fehlen.
Zugleich wollen wir aber den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern den Blick in die Zukunft wagen! Wir werden bei den kommenden Parlaments- und Kommunalwahlen wieder aufs Neue für eine starke sozialdemokratische Stimme aus unserer Region werben und versuchen, die Wählerinnen und Wähler mit unserem Programm zu überzeugen. Und wir werben noch engagierter um Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die SPD im Neckar-Odenwald.
Die SPD-Abgeordneten werden unseren Landkreis auch nicht "vergessen". Vielmehr gibt es Fraktionsmitglieder, die sich ausdrücklich bereiterklärt haben, unseren Landkreis von seiten der SPD "zu betreuen".
Diese Abgeordneten sind (wie alle anderen SPD-Abgeordneten) jederzeit für Sie da und ansprechbar bei Ihren politischen Anliegen. Zukünftig werden wir auch regelmäßig aktuelle Informationen dieser Abgeordneten auf unserer Website teilen!
Opferberatungsstellen und Mobile Beratungsteams veröffentlichen „Ratgeber zum Umgang mit rechten Angriffen und Bedrohungen für Kommunalpolitiker*innen und Kommunalverwaltungen“
Morddrohungen per E-Mail, Facebook und Twitter oder als Graffiti an der Hauswand, rassistische und antisemitische Bedrohungen, zerschnittene Autoreifen: Viele kommunalpolitisch Engagierte und Mitarbeiter*innen in Verwaltungen erleben in der Pandemie eine Zuspitzung von rechten Angriffen und Drohungen.
Doch ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten die Anfeindungen oftmals erst, wenn sich die Angegriffenen – wie zuletzt der Grünen-Politiker Tareq Alaows – aus ihren Positionen oder Ämtern zurückziehen. Oder wenn Mitarbeiter*innen von Verwaltungen bei anhaltenden Drohungen beispielsweise aus der Reichsbürger-Szene oder von Coronaleugner*innen unter Polizeischutz arbeiten müssen.
12.10.2026, 15:00 Uhr OV Buchen - wahrgenommen - wir fragen nach - Fahrschule Fuhry
13.10.2026, 18:30 Uhr Kreismitgliederversammlung
14.10.2026, 18:00 Uhr OV Mosbach-Neckarzimmern Stammtisch