Tag der Arbeit
Tag der Arbeit 2020

Gern hätten wir Sie wieder ins Siedlerheim Strümpfelbrunn zu unserer Feier am Tag der Arbeit eingeladen.

Zur Situation in Deutschland von MdB Josip Juratovic
Josip Juratovic, Fotograf: Kenneth Weidlich

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

das Corona-Virus hat unseren Alltag fest im Griff. Die Osterzeit haben in diesem Jahr viele Menschen alleine oder im kleinen Kreis verbracht. Die Hoffnung, als ständiger Begleiter in diesen besonderen Tagen, bleibt, dass das nächste Osterfest wie üblich stattfinden wird: im Kreise der Familie und Freunde. Die Osterfeiertage nutzen viele Menschen, so auch ich, dafür, das eigene Handeln und die aktuelle Lage zu hinterfragen. Als Europäer, Demokrat und Christ ist es für mich deshalb unverständlich, dass wir nicht in der Lage zu sein scheinen, Geflüchtete - vor allem unbegleitete Kinder - aufzunehmen. Es handelt sich um ein Kind auf 235 000 Einwohner*innen. Wir dürfen unsere Grundwerte und Glaubwürdigkeit nicht aus Angst vor den paar Prozent mit rechter Gesinnung in unserem Land opfern. Die Koalition der Willigen in Europa steht - nun muss diese Koalition noch mutiger auch in unserem Land stehen. Dies werde ich in die SPD-Fraktion einbringen, damit wir unsere Glaubwürdigkeit bewahren.

Heute erscheint mein Berlin-Brief außerplanmäßig, aber nicht weniger notwendig. Mit den Beschlüssen des Bundes und der Länder am Mittwoch gehen wir die ersten Schritte in Richtung "kontrollierter" Normalität. Für mich ist wichtig zu betonen, dass bei allem politischen Handeln der Gesundheitsschutz der Bevölkerung an erster Stelle stehen muss. Als Sozialdemokrat*innen ist es zudem unsere Aufgabe, dass wir die sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie im Blick haben. Mit der Task Force "Soziale Folgen der Corona-Pandemie" haben wir in der SPD-Bundestagsfraktion die dafür notwendigen Kanäle geschaffen.

Oft wird in diesen Tagen von den Heldinnen und Helden des Alltags gesprochen - über das gesamte Parteienspektrum hinweg. Wir werden sie dann daran erinnern, wenn es darum geht, in diesen Berufen für bessere Arbeitsbedingungen und gerechten Lohn zu sorgen - nicht nur in den Krankenhäusern oder den Pflegeheimen. Klar ist: Viele wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungsprozesse werden die Folge dieser Corona-Krise sein. Wir, als Anwälte der "kleinen Leute", müssen dabei die Solidargemeinschaft und somit auch die soziale Marktwirtschaft erhalten und stärken. Denn gerade die Krise zeigt uns, wie wichtig ein funktionierender Sozialstaat ist, der in der Vergangenheit immer wieder als zweitrangig betrachtet wurde. Als SPD stehen wir für diesen Sozialstaat ein, der sich als Partner an der Seite der Menschen in unserem Land versteht. Wir brauchen einen neuen Sozialstaat für eine neue Zeit - die aktuelle Krise zeigt uns auf, wie wichtig dieses Projekt ist.

Der größte Dank gilt in diesen Tagen vor allem den Menschen in unserem Land, die sich an die Einschränkungen halten und damit zur Verlangsamung der Verbreitung der Pandemie aktiv beitragen. Einige sind im öffentlichen Raum zudem mit einem Mund-Nasen-Schutz, oft selbstgenäht, unterwegs. Begrüßenswert wäre es gewesen, wenn der Bund und die Länder eine Maskenpflicht diese Woche beschlossen hätten. Stattdessen wird auf die Freiwilligkeit im Rahmen einer Empfehlung gesetzt. Ich spreche mich für eine bundesweite Maskenpflicht aus. Denn Solidarität heute heißt, nur wenn jeder den anderen schützt, ist man selbst geschützt. Wichtig ist: medizinische Masken werden im Gesundheitswesen benötigt. Die eigene Produktion von selbstgenähten Schutzmasken jedoch, schafft dabei eine spürbare Entlastung. Der Staat allein, kann nicht für alle Lebensbereiche Garantien abgeben, sondern der eigene Beitrag der Bürger*innen ist gerade in Krisenzeiten notwendig. Mittlerweile sind selbstgenähte Masken leichter zu bekommen: von den Nachbar*innen, der Schneiderei um die Ecke oder im Internet.

Das weitverbreitete Denken, dass wenn eine Maske einen nicht selbst schütze, man keine zu tragen brauche, ist fehl am Platz. Vielmehr ist es in der Tat so, dass man selbst nicht geschützt ist, aber man verringert das Risiko andere anzustecken und wenn alle mit diesem Ansinnen vorgehen, ist das Risiko einer Selbsterkrankung geringer. Denn leider sind immer noch viele unwissende Virenträger im öffentlichen Leben unterwegs und da die Viren über Tröpfchen übertragen werden, führt selbst der selbstgenähte Mundschutz zur Verringerung der Ansteckung der anderen. Wollen wir schrittweise zur Normalität zurückkehren, dann nimmt der Eigenschutz der Bevölkerung dabei eine grundlegende Rolle ein: die Hygienemaßnahmen, die Distanzregeln und der Mund-Nasen-Schutz.

Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit.

Mit freundlichen Grüßen
Josip Juratovic

Ostern 2020

EIn Gesundes und Frohes Osterfest wünscht Ihnen der SPD Ortsverein Neckargerach-Zwingenberg

Im Namen des Vorstands

Ralf Schifferdecker

Schriftführer

 

Anstelle eines Gedenk-Gottesdienstes zum Kriegsende in  Mosbach vor 75 Jahren am 2. April 1945

„Verleih‘ uns Frieden“ – den inneren und den äußeren Frieden!

„Diese immerwährende Bitte wäre am 2. April um 17 Uhr in der Stiftskirche in Mosbach gesungen worden“, zu dem die Stiftsgemeinde mit Pfr. Victor vom Hoff zusammen mit den Prädikanten Norbert Bienek und Dr. Dorothee Schlegel eingeladen hätten. 

Herz statt Hetze NOK Schulfilm Woche

Liebe Unterstützer und Freunde unserer Herz statt Hetze NOK Schulfilm Woche,

 

ab 9. März zeigen wir in 12 Schulen den Film „Hassjünger“ zusammen mit dem Regisseur Max Damm. Außerdem finden zwei andere öffentliche Vorstellungen in den Kinos Walldürn und Mosbach statt. Siehe die Plakate unten.

Am 11.03.2020 ab 19 Uhr veranstalten wir noch einen Vortrag mit dem Titel „Antisemitismus in der rechten und völkischen Musik“.

Referent ist der Buchautor Timo Büchner im Sakralraum des Klösterle, Obergasse 6 in Buchen. 

 

Herz statt Hetze
Herz statt Hetze


 

 

Herz statt Hetze

 
Zu aktuellen Lage-Corona

Zur aktuellen Lage:
Corona - Infos von Josip Juratovic

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Genossinnen und Genossen,

das Corona-Virus prägt das öffentliche Leben in unserem Land. Im Deutschen Bundestag haben wir diese Woche ein wichtiges Signal gesetzt: Unsere Demokratie und der Föderalismus, sie sind in dieser Situation keine Bremsklötze, sondern feste Basis für eine beispiellose Mobilisierung gesellschaftlicher Mittel zur Beantwortung dieser Krise.

Mit einem Nachtragshaushalt machen wir 156 Milliarden Euro frei für die Bekämpfung von Corona und ihrer wirtschaftlichen Folgen – durch die Beschaffung von Schutzausrüstung, die Förderung von Forschung an einem Impfstoff, die finanzielle Absicherung von Beschäftigten, Selbstständigen und Unternehmen und vieles mehr. Wir schützen Mieterinnen und Mieter vor der Kündigung und stellen Familien unbürokratisch zusätzliche Mittel zur Verfügung. Wir stärken unsere Krankenhäuser, Arztpraxen und sozialen Dienstleister als kritische Infrastruktur finanziell und durch neue Anreize für zusätzliche Arbeitskräfte. Zudem haben wir die Kurzarbeiterregelung als bewährtes Instrument zum Schutz von Arbeitsplätzen ausgeweitet. Kurz gesagt: Wir spannen weitreichende Schutzschirme über unser Land.

Ich bin fest davon überzeugt: Gemeinsam können wir diese Krise meistern.

Ich möchte Euch auf diesem Wege über die Maßnahmen des Bundes und die damit verbundenen Auswirkungen auf unsere Region informieren. Zudem stelle ich Euch gerne Hintergrundinformationen zur Bewältigung der Corona-Krise bereit. Meine Pressemitteilungen richten sich grundsätzlich an die Öffentlichkeit. Ich wäre Euch dafür dankbar, wenn wir diese Informationen noch weiter streuen könnten. Für mich ist klar: In Krisenzeiten zählt vor allem Transparenz.

Ich bin als Abgeordneter jederzeit erreichbar — selbstverständlich auch in Zeiten von Corona. Meiner Verantwortung als Arbeitgeber bin ich nachgekommen und habe meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen, bis auf Weiteres im Home-Office zu arbeiten.

Dennoch stehen wir Euch jederzeit zur Seite — per Email unter josip.juratovic.wk@bundestag.de  oder per Telefon unter 07131/59872-27/-28. Auf meiner Internetseite sind zudem wichtige Informationen zur Corona-Krise zu finden.

Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ich werden Euch in den kommenden Wochen über diesen Verteiler Informationen zur aktuellen Lage schicken.

Ich wünsche Euch viel Gesundheit.

Euer
Josip

Weitere Dokumente:

https://www.spd-nok.de/dl/2020_03_27_Schutzschild_für_Deutschland__Massnahmen_des_Bundes.pdf

https://www.spd-nok.de/dl/2020_03_25_SPD-Fraktion_Fragen-und-Antworten-zum-Coronavirus.pdf

https://www.spd-nok.de/dl/2020 03 25 PM Juratovic Soziale Dimension des Rettungsschirms - Finanzierung sozialer Einrichtungen gesichert

Jahreshauptversammlung 2020

Liebe Genossinnen und Genossen

aufgrund der aktuellen Corona Pandemie müssen wir unsere Jahreshauptversammlung auf unbestimmte Zeit verschieben. Ein neuer Termin wird dann rechtzeitig bekannte gegeben.

Bleibt Gesund!! Mit solidarischen Grüßen und Glück Auf!

Im Namen des Vorstands

Ralf Schifferdecker

Schriftführer

Nächste Termine

Alle Termine öffnen.

19.08.2026, 18:00 Uhr OV Mosbach-Neckarzimmern Stammtisch

20.08.2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Bürgersprechstunde - Wo drückt der Schuh?

22.08.2026, 13:00 Uhr - 17:00 Uhr Mitgliederworkshop