Ukraine-Krieg: Mahnwache für den Frieden

Am 04.03.2022 versammelten sich um 18:00 Uhr mehr als 20 Personen vor dem Rathaus im Waldbrunn, um für den Frieden in der Ukraine mit einer Mahnwache zu demonstrieren.

Eingeladen hatte der SPD-Ortsverein Waldbrunn. Zu Beginn erläuterte Wilfried Münch mit einem geschichtlichen Überblick die Entstehung und der Entwicklung der Ukraine. Es war ihm unklar, wie Putin daraus Gebietsansprüche formulieren konnte. Ihn entsetze der brutale und völkerrechtswidrige Überfall auf ein demokratisches Land. „Dieser Krieg bringt nur Leid und Tränen“ so Münch, „wir können mit so unserer Mahnwache ein Zeichen für den Frieden setzen und darüber hinaus auch beten.“ Norbert Bienek sprach anschließend, in Anlehnung einer Geschichte die Leo Tolstoi zu gesprochen wird: “wie spielt man Frieden? Frieden Spielt man nicht, sondern Frieden muss gelebt werden. Frieden ist, wenn alle gleichberechtigt leben dürfen in ihrer eigenen Kultur, Lebensart, und Religion. Dann betete er mit einem Lied von Jürgen Henkys: Gib Frieden, Herr, gib Frieden, die Welt nimmt schlimmen Lauf. Recht wird durch Macht entschieden, wer lügt, liegt obenauf. ... Wir rufen: Herr: wie lange? Hilf uns, die friedlos sind. (EG 430)

Zum Abschluss wurde zur nächsten Mahnwache am 19.03.2022 um 18:00 eingeladen. Sie findet wieder vor dem Rathaus in Waldbrunn statt.

Nie wieder Krieg!

Nie wieder Krieg! Das haben sich unsere Großeltern- und Elterngenerationen vorgenommen. Nie wieder Leid, nie wieder ein solch unsägliches Sterben.

Wir haben Dialog und Diplomatie als beste Formen der Politik gewählt. Wir haben auf Versöhnung und auf friedliche Mittel, auf Anerkennung von Grenzen gesetzt.

Und nun stehen wir fassungslos seit mehr als einer Woche vor einem Scherbenhaufen – vor Lügen und Halbwahrheiten. Aber die jüngste Geschichte zeigt uns, dass es Politiker wie Putin gibt, denen es nur um ihre eigene Macht geht. Sie haben Angst vor ihrem eigenen Volk, vor Menschen, die sich stark machen für ein besseres und demokratischeres Zusammenleben.

Zur aktuellen Debatte über Gerhard Schröder

Derzeit reißt die Kritik an SPD-Altkanzler Gerhard Schröder –  unseres Erachtens zu Recht –  nicht ab. Neben der SPD-Thüringen, die ihn in einem offenen Brief kritisierte, meldeten viele hochrangige SPD-Politiker, darunter auch die SPD-Vorsitzenden zu Wort. Auch Kanzler Olaf Scholz (SPD) kritisierte Schröder deutlich, während erste SPD-Gliederungen Parteiordnungsverfahren mit dem Ziel des Parteiausschlusses gegen Schröder eingeleitet haben. Wir möchten uns in dieser Debatte nicht auch noch mit einer eigenen Stellungnahme beteiligen. Lieber teilen wir einen nunmehr offenen Brief unseres Genossen Rainer Arnold (ehem MdB).

Norbert Bienek zu den Neckar-Odenwald-Kliniken

Sehr geehrter Herr Landrat Dr. Brötel, liebe Kolleginnen und Kollegen, werte Gäste!

Danke Herrn Hehn und Herrn Löffler, für den vorläufigen, ich betone vorläufigen, Bericht zum Stand der Entwicklung der Strukturmaßnahmen an den NOKliniken. Sehr gut finden wir von der SPD-Fraktion die konsequente Durchführung der Dokumentation, was zu einer verbesserten Abrechnungsfähigkeit unserer klinischen Leistungen geführt hat. Das ist ein Erfolg! Bitte nicht nachlassen, sondern weiter verbessern!

Nach den bisher vorliegenden Abrechnungen scheinen wir auch 2021 positiver abzuschließen, als im Plan vorhergesehen. Der Aufsichtsrat hat für diese Entwicklung die personellen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen. (Auch wenn diese nicht allen gefallen.) Wir wollten nicht einen Teil des Problems darstellen, sondern ein Teil der Lösung, die Lösung, sein! Bisher scheinen die Mechanismen zu wirken. Herr Hehn und Herr Löffler sei Dank und ebenso den Mitarbeitern der Kliniken, die zum größten Teil begriffen haben, dass von der konsequenten und guten Umsetzung der Maßnahmen ihr Arbeitsplatz abhängt.

Nächste Termine

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19.08.2026, 18:00 Uhr OV Mosbach-Neckarzimmern Stammtisch

20.08.2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Bürgersprechstunde - Wo drückt der Schuh?

22.08.2026, 14:00 Uhr Mitgliederworkshop