Ein kurzer, intensiver Wahlkampf liegt hinter uns. Bis zum Schluss haben wir mit voller Überzeugung für unsere SPD gekämpft. Unser Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben, sowie unseren Genossinnen und Genossen, die – teils bei eisigen Temperaturen – unermüdlich für die SPD und unsere Demokratie eingetreten sind. Ein besonderer Dank gilt unserem Bundestagskandidaten Philipp Hensinger, der als einer der jüngsten Kandidaten in ganz Deutschland in diesen herausfordernden Zeiten Verantwortung übernommen und mit beeindruckendem Engagement Wahlkampf gemacht hat.
Nun müssen wir eingestehen, was sich bereits abgezeichnet hatte: Die SPD ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl in der Nachkriegsgeschichte eingefahren. Wir haben die Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht von unseren Ideen und Personen überzeugt.
Vergangene Woche besuchte der SPD-Bundestagskandidat Philipp Hensinger die Gemeinde Binau und nutzte die Gelegenheit, mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit Mitgliedern des Vorstands des SPD-Ortsvereins machte er einen Stopp am Bahnhof Binau, einem Ort, der sinnbildlich für erfolgreiche sozialdemokratische Verkehrspolitik in der Region steht.
Vor 30 Jahren war das Neckartal nahezu vom öffentlichen Nahverkehr abgehängt. Dank des beharrlichen Einsatzes der SPD wurde damals eine grundlegende Überarbeitung des ÖPNV-Konzepts erreicht: Der Halbstundentakt der Züge wurde eingeführt und die Reichweite der Bahnverbindungen deutlich ausgebaut. Dies war ein bedeutender Erfolg für die Region – und wurde gegen den anfänglichen Widerstand der CDU-Landesregierung durchgesetzt.
Besonders die Erweiterung der Bahnstrecken bis Kaiserslautern und Homburg stieß zunächst auf Ablehnung durch die CDU. Doch dank des unermüdlichen Engagements der SPD und insbesondere des ehemaligen Landtagsabgeordneten Gerd Teßmer konnte dieser Ausbau letztlich realisiert werden. Sein Einsatz für eine bessere Infrastruktur im ländlichen Raum hat bis heute positive Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger.
Philipp Hensinger würdigte diesen sozialdemokratischen Erfolg und betonte, dass eine starke SPD auch in Zukunft dafür kämpfen werde, den öffentlichen Nahverkehr weiter zu stärken und für alle bezahlbar und zuverlässig zu halten.
Die SPD Binau setzt sich weiterhin aktiv für eine bürgernahe Politik und eine gut ausgebaute Infrastruktur in der Region ein.
Foto: AWO Kreisverband Neckar-Odenwald e.V./LK
„AWO wählt Demokratie. Neckar-Odenwald-Kreis GEGEN RECHTS.“
Der AWO Kreisverband Neckar-Odenwald e.V. Personen aus der Politik, sowie Vereine und Organisationen, die sich für eine starke Demokratie erklären und einsetzen ein, gemeinsam eine Erklärung für Demokratie und gegen Rechts zu unter-zeichnen.
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Neckar-Odenwald ist seit über 50 Jahren im Landkreis fest verwurzelt und setzt sich seit vielen Jahren aktiv für die Stärkung der Demokratie und der demokratischen Grundwerte ein. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit“ erklärte Gabriele Teichmann, Kreisvorsitzende im Rahmen der Unterzeichnung.
Unter den anwesenden Unterzeichnenden waren unter anderem MdL Jan-Peter Röderer (SPD); Bürgermeister Patrick Rickenbrot; SPD-Bundestagskandidat Philipp Hensinger; Stadt - und Gemeinderäte sowie Vertreterinnen und Vertreter von SPD, unter anderem Markus Dosch (Kreisvorsitzender) und Bündnis90/Die Grünen im Neckar-Odenwald-Kreis, den Jusos mit Jonas Weber (Vorsitzender), der Interessensgemeinschaft Mosbach gegen Rechts sowie Vertreterinnen und Vertreter des AWO Bezirksverband Baden e.V., AWO Kreisverband Neckar-Odenwald e.V., AWO Kreisverband Rhein-Neckar e.V. und dem AWO Ortsverein Eberbach e.V uvm.
In der Erklärung „AWO wählt Demokratie. Neckar-Odenwald-Kreis GEGEN RECHTS.“ heißt es unter anderem „Demokratie heißt, sich solidarisch für seine Mitmenschen einzusetzen. (...) Demokratie heißt auch gemeinsam zu streiten und damit unsere Gesellschaft zu gestalten. Demokratie heißt zudem, auch Unzufriedenheit und Unmut zu äußern. Diese Sorgen und die Frustration sollten wir aber nicht umschlagen lassen um damit die Wahl einer faschistischen Partei rechtfertigen und damit unsere freiheitlich-demokratischen Grundrechte in Gefahr bringen. (...)“.
Die sozialdemokratischen Frauen trafen sich in der Pizzeria „Noi Due“ in Walldürn, um den Bundestagskandidaten für Odenwald-Tauber, Philipp Hensinger, kennenzulernen. Der Austausch brachte den Teilnehmerinnen viele neue Erkenntnisse über den Kandidaten und seine politischen Ziele.
Philipp Hensinger betonte die Bedeutung der Gleichberechtigung und stellte verschiedene Maßnahmen vor, die Familien im Alltag unterstützen sollen. Dazu gehören die Einführung eines kostenfreien Mittagessens für Kinder in Kindertagesstätten und Grundschulen sowie die Ausweitung der Öffnungs- und Betreuungszeiten. Hensinger sprach sich auch für mehr Betriebskindergärten aus, um berufstätige Eltern zu entlasten.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Rentenproblematik, die insbesondere Frauen nach Trennungen in die Armut treiben kann. Hensinger sieht hier Handlungsbedarf und schlägt das Familienpflegegeld vor, um die Pflege zu Hause attraktiver zu machen. Er betonte, dass die SPD die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern und den Mindestlohn auf 15 Euro anheben möchte, was vor allem Frauen im Niedriglohnsektor zugutekommen würde.
Hensinger sprach sich zudem für den Ausbau der Gastfreundschaft in Deutschland aus, um dringend benötigte Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen. Er kritisierte die ausländerfeindlichen Parolen der AfD und teilweise auch der CDU, die Menschen davon abhalten, nach Deutschland zu ziehen.
Der Kreisehrenvorsitzender Gerd Teßmer feierte seinen 80. Geburtstag
Der Kreisvorsitzende Markus Dosch und sein Stellvertreter Jonas Weber überbrachten aus diesem Anlass die besten Grüße des gesamten Vorstandsteam und einen gefüllten Geschenkkorb mit Produkten aus dem Weltladen.
Gerd Teßmers Verdienste sind in der SPD immens - Stadtrat, Kreisrat, langjähriger Kreisvorsitzender und Mittglied des Landtags.
Die vielen ehrenamtlichen Aufgaben, wie z. B. in der AWO, begleitete er mit großer Disziplin und Leidenschaft und stellte sich stets den großen Herausforderungen. Als Landtagsabgeordneter war er Vorsitzender des Arbeitskreises Ländlicher Raum, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Fraktionsbeauftragter für Bundeswehrangelegenheiten. Als Kreisbeauftragter des Volksbundes setzt er sich weiterhin für die deutsche Kriegsgräberfürsorge ein und unterstütze viele Jahre die Reservisten.
Bereits 54 Jahre ist er Vorsitzender der SPD Binau.
Auch in der Deutschen Olympischen Gesellschaft Odenwald-Tauber, beim Verein KZ-Gedenkstätte Neckarelz und bei der Pfadfindergruppe "Silberreiher" Eberbach war in verantwortlichen Positionen aktiv. Ausgezeichnet wurde er mit vielen Ehrenzeichen - von der goldenen Ehrennadel des Gemeindetags in Baden-Württemberg bis zum Bundesverdienstkreuz erster Klasse, welches er 2005 verliehen bekam.
Mit Herzblut und Überzeugung engagiert sich der frühere Realschulehrer auch ehrenamtlich. Er warb und wirbst stets für das bürgerliche ehrenamtliche Engagement. Wir sind froh, dass wir mit Gerd Teßmer einen wahren Sozialdemokrat in unseren Reihen haben.
Herzlichen Glückwunsch!
12.10.2026, 15:00 Uhr OV Buchen - wahrgenommen - wir fragen nach - Fahrschule Fuhry
13.10.2026, 18:30 Uhr Kreismitgliederversammlung
14.10.2026, 18:00 Uhr OV Mosbach-Neckarzimmern Stammtisch