In einer Sitzung des geschäftsführenden Kreisvorstandes der SPD Neckar-Odenwald, in Mosbach, referierte Gabriele Teichmann, Bundestagskandidatin der SPD für den Wahlkreis Odenwald-Tauber, zum Thema Frauenwahlrecht und Demokratie in Deutschland.
In einer Sitzung des geschäftsführenden Kreisvorstandes der SPD Neckar-Odenwald, in Mosbach, referierte Gabriele Teichmann, Bundestagskandidatin der SPD für den Wahlkreis Odenwald-Tauber, zum Thema Frauenwahlrecht und Demokratie in Deutschland.
Die Gesundheitsexpertin, die im SPD Landesverband ehrenamtlich tätig ist, würdigte dabei die Feministinnen, die in den für Frauen, die sich gesellschaftspolitisch engagieren wollten, schweren Zeiten des deutschen Kaiserreiches, sich für die Rechte der Frauen einsetzten. Doch die Zeiten in denen es lediglich der Bequemlichkeit der Männer diente, dass die Rechte der Frauen eingeschränkt waren, mussten demokratischeren Zeiten weichen. Die ersten freien, gleichen und geheimen Wahlen zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919 brachten zum ersten Mal den Frauen das Recht sich an freien Wahlen auf deutschem Boden passiv sowie aktiv zu beteiligen. Außerdem war den Frauen die Möglichkeit gegeben sich in politischen Parteien und Vereinen zu betätigen und sich dadurch gleichberechtigt in die Gesellschaft zu integrieren. Die Einschränkung des passiven Wahlrechts für Frauen durch die Nationalsozialisten wurde durch die Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 wieder außer Kraft gesetzt.
Wenn wir auf diesen Moment zurückblicken, so Teichmann, blicken wir auf 60 Jahre erfolgreicher Demokratie und 90 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland, und davon 20 Jahre im vereinten Deutschland zurück, die erheblich von der deutschen Sozialdemokratie mitgeprägt wurde, und mit Menschen wie August Bebel, Clara Zetkin, Marie Juchacz, Gustav Heinemann, Friedrich Ebert oder Willi Brandt in Verbindung gebracht werden müssen.
Aber wir dürfen nicht vergessen, dass Demokratie kein Konsumartikel und nicht selbstverständlich ist. Demokratische Verfasstheit und demokratische Ordnung sind wichtig, aber nicht ohne den Einsatz der Bevölkerung möglich. Demokratie braucht Demokratinnen und Demokraten, engagierte, verantwortungsbewusste Bürgerinnen und Bürger. Es reicht nicht über Demokratie zu reden, sie muss auch praktiziert werden. Und sie muss eine wahrhafte Demokratie sein.
Eine lebendige Demokratie stützt sich auf freie, gleiche und geheime Wahlen. Bei diesen Wahlen werden Volksvertreter auf Zeit, begrenzt kontrolliert und mit demokratisch legitimierter Macht ausgestattet um die an sie gestellten Ansprüche von Seiten der Wähler zu erfüllen.
Leider betrachtet Gabriele Teichmann mit Sorge das immer weniger Bürger ihr Wahlrecht in Anspruch nehmen. Argumente wie „wir haben doch Demokratie, auf mich kommt‘s nicht an oder ich bin mit keinem Kandidaten, und keiner Partei 100%ig eiverstanden“ werden immer häufiger.
Aus diesem Grund muss die wahlberechtigte Bevölkerung motiviert werden sich an den Wahlen zu beteiligen, denn nur wer auch wählt und sich dadurch in die Gesellschaft die uns alle umgibt einbringt hat das Recht und die Möglichkeit zur Kritik.
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