Den ländlichen Raum nicht auf Kosten der Kinder vernachlässigen

Veröffentlicht am 13.11.2007 in Pressemitteilungen

Im neu renovierten ehemaligen Rathaus im Rosenberger Gemeindeteil Hirschlanden konnte SPD-Kreisvorsitzender Jürgen Graner bei der vergangenen Kreisvorstandssitzung neben Bürgermeister Gerhard Baar auch den Ortsvorsteher Martin Herrmann begrüßen.

Bürgermeister Baar berichtete über die Gemeinde und die bevorstehenden Projekte. Besonders froh sei man, dass der Rathausneubau in Rosenberg für die Gemeindeverwaltung nun bald bezugsbereit sein werde.

Ortsvorsteher Martin Herrmann hob das enorme ehrenamtliche Engagement der Bürger des Ortsteils Hirschlanden hervor. Nur so konnte es gelingen, dass ehemalige Rathaus in ein Museum mit wechselnden Ausstellungen umzuwandeln und zusätzlich einen Treffpunkt für die Bevölkerung zu schaffen. Besonders gern erinnerte sich Herrmann an eine Begegnung mit Altbundeskanzler Gerhard Schröder, der eigens eine Gruppe Jugendlicher aus Hirschlanden nach Berlin einlud um sie für ihre ehrenamtlichen Leistungen zu würdigen.

Heide Lochmann, die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, berichtete über aktuelle Themen aus dem Kreistag. Erfreulich sei die finanzielle Entwicklung des Landkreises, wobei die wirtschaftliche Dynamik in anderen Teilen von Baden-Württemberg noch wesentlich deutlicher ausfalle. Insgesamt könne man aber optimistisch in die Zukunft schauen.

Die Ergebnisse des Bundesparteitages in Hamburg fassten Landesvorstandsmitglied Gabriele Teichmann und Kreisvorsitzender Jürgen Graner zusammen. Beide nahm als Delegierte am Bundesparteitag teil,. Das neu verabschiedete Grundsatzprogramm zeige die Leitlinien sozialdemokratischer Politik für die nächsten Jahre. Eine besondere Rolle spiele hierbei der vorsorgende Sozialstaat. Dieser wirke nicht erst reparierend bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit, sondern investiere bereits im Vorfeld in Bildung, Qualifikation, Gesundheit, Lebenschancen und soziale Infrastruktur. Eine deutliche Stärkung erfährt hierbei die Bildungs- und Familienpolitik.

Einig waren sich die Sozialdemokraten, dass ein Wegfall des Schulamtes im Neckar-Odenwald-Kreis deutliche, für den ohnehin strukturschwachen Landkreis, Nachteile bringen würde. Dies sei exemplarisch für den Umgang der Landesregierung mit dem ländlichen Raum. Unterstützung fanden die Bemühungen von MdL Georg Nelius und des „Arbeitskreises WILDER SÜDEN“, der als Vereinigung der Elternvertreter im Neckar-Odenwald-Kreis den Ministerpräsidenten aufforderte, die Schulamtszusammenlegung zu überdenken. Der ländliche Raum dürfe nicht auf Kosten der Kinder vernachlässigt werden. Abschließend wies Jürgen Graner darauf hin, dass es gelungen sei, am 7. Dezember in Mosbach mit Hubertus Heil, dem Generalsekretär der SPD, wieder einen prominenten Gast für eine Veranstaltung zu gewinnen.

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