Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt gegen zweierlei Maß beim Umweltschutz
Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt gegen zweierlei Maß beim Umweltschutz
Urlauber sollen für den Schutz der Umwelt zahlen, wenn sie in den Urlaub fliegen, Bosse mit ihren Firmenjets nicht. Diese von einer konservativen Mehrheit durchgedrückte Entscheidung des Europäischen Parlaments kritisierte die für Verbraucherschutz zuständige Abgeordnete Evelyne Gebhardt aus Mulfingen (Hohenlohekreis) am Mittwoch in Straßburg. Grundsätzlich sei es richtig, daß ab 2011 die Verschmutzung der Umwelt durch Flugzeugabgase durch die Aufnahme in das europäische Emissionshandelssystem verringert werden solle. "Aber es darf keine Ausnahme für Reiche geben, während die Kleinen zahlen," sagte die Abgeordnete.
Insgesamt habe das Europäische Parlament mit seiner jetzigen Entscheidung gezeigt, daß es den Kampf gegen den Klimawandel ernst nimmt, und jede Quelle von Luftverschmutzungen verstopfen will. Jetzt müsse auch der Rat zu entsprechenden Beschlüssen des Frühjahrsgipfels stehen.
Während der Kampf gegen Autoabgase bereits lange geführt wird, war der Luftverkehr bisher ausgenommen obwohl gerade in diesem Bereich die Verschmutzung rasant ansteigt.
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