SPD ist Garant für erneuerbare Energien

Veröffentlicht am 26.02.2008 in Arbeitsgemeinschaften

Die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) unter der Leitung ihres Vorsitzenden Karlheinz Graner besuchte mit einer Delegation der SPD-Ortsvereine Haßmersheim, Limbach, Neckarzimmern, Neckarelz, Eberstadt und Obrigheim die Biogasanlage in Rosenberg um sich ein Bild von aktuellen Projekten rund um das Thema erneuerbare Energien im Neckar-Odenwald-Kreis zu machen.

Unter der Führung von AWN-Geschäftsführer Dr. Mathias Ginter und dem leitenden Projektingenieur Peter Goeb wurde den sozialdemokratischen Kommunalpolitikern die Funktionsweise der Biogasanlage erklärt, die angesichts steigender Energiepreise und des Klimawandels eine echte Alternative zu den klassischen Energieträgern darstellt. Im Bezug auf den ökologischen Fußabdruck ist Biogas derzeit die effektivste und klimafreundlichste Art der Energieerzeugung.

Dr. Mathias Ginter und Peter Goeb machten deutlich, dass die Biogasanlage in Rosenberg nur mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben werde. Das unter der SPD geführten Bundesregierung von Gerhard Schröder verabschiedete Erneuerbare-Energien-Gesetz sieht hierfür eine Sondervergütung vor, die eine wirtschaftliche Betreibung erst möglich macht. Ein weiterer wirtschaftlicher und ökologischer Gesichtspunkt ist die Verzahnung mit regionalen Landwirten. Zur ausreichenden Bereitstellung von nachwachsenden Rohstoffen müsse etwa eine Fläche von 430 ha zur Verfügung stehen. Hierbei sei es gelungen 16 Landwirte aus der Baulandregion als Lieferanten zu gewinnen. Diese konnten sich neben der Produktion von Lebensmitteln ein weiteres Standbein schaffen und durch langfristige Lieferverträge und die Festschreibung der Substratpreise künftig besser kalkulieren. Die bei der Biogasproduktion anfallenden Reststoffe können von den Landwirten als hochwertiger Dünger zurückgenommen werden. So sei der Biokreislauf geschlossen und der Weg vom Landwirt zum Energiewirt frei.

Beeindruckt zeigten sich die Sozialdemokraten, dass insgesamt 5,5 Mio. kWh Strom gewonnen werden können, was der benötigten Strommenge von rund 1.250 Haushalten entspricht. Durch eine Weiternutzung der bei der Biogasproduktion entstehenden Abwärme könne zusätzlich ein beträchtlicher Teil Heizöl eingespart werden.

Im Anschluss an die Besichtigung der Biogasanlage in Rosenberg wurde das Entsorgungszentrum Sansenhecken und Biomassekraftwerk in Buchen besucht. In einer abschließenden Diskussionsrunde im AWN-Kompetenzzentrum bekräftigte Geschäftsführer Dr. Ginter, dass der Neckar-Odenwald-Kreis bis 2009 energieautark sein solle und in Zukunft sogar als Energielieferant für andere Landkreise zur Verfügung stehen werde.

Karlheinz Graner, der zugleich stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion ist, versicherte, dass die SPD im Neckar-Odenwald-Kreis Garant für erneuerbare Energien ist. Er sei froh, dass gegen anfänglichen Widerstand anderer Parteien innovative Energietechnologien nun ihren Siegeszug im Landkreis antreten und weitere Projekte in den Gemeinden des Neckar-Odenwald-Kreises folgen werden. Die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Gabriele Teichmann und Juso-Kreisvorsitzender Julian Stipp dankten Karlheinz Graner für das unermüdliche Engagement der SPD-Kreistagsfraktion in Sachen erneuerbarer Energien und sagten die Unterstützung des SPD-Kreisvorstandes zu.

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