
Polizei informierte über Verhaltensregeln gegenüber Betrügern an der Haustür
Sehr erfolgreich startete die Arbeitsgemeinschaft 60plus des SPD-Kreisverbandes Neckar-Odenwald ins Winterhalbjahr.

Polizei informierte über Verhaltensregeln gegenüber Betrügern an der Haustür
Sehr erfolgreich startete die Arbeitsgemeinschaft 60plus des SPD-Kreisverbandes Neckar-Odenwald ins Winterhalbjahr.
Ortsvereine aus dem gesamten Kreisgebiet waren durch Delegationen vertreten und Kreisvorsitzender Wilfried Nies konnte unter den zahlreichen Anwesenden außer dem MdL a.D. Gerd Teßmer auch wieder die Kreisvorsitzender der AG 60plus aus dem Main-Tauber-Kreis Angelika Barth begrüßen. Als Gastredner war an diesem Tag der für die Prävention zuständige Beamte der Polizeidirektion Mosbach, Polizeioberkommissar Rüdiger Bäuerlein gewonnen worden.
Zunächst stand die aktuelle Tagespolitik im Vordergrund. Dabei ging die lebhafte Diskussion um das Urteil des Staatsgerichtshofs Baden-Württemberg zu den Besonderheiten beim Kauf der EnBW-Aktien von der Eletricité de France. Die Arbeitsgemeinschaft fasste am Ende der Diskussion einstimmig eine Resolution siehe Bericht) zu diesem Thema.
Im weiteren Teil des Programms hatte man das Thema „Senioren – Opfer von Kriminalität“ in den Mittelpunkt gestellt. POK Rüdiger Bäuerlein ging zunächst darauf ein, warum ältere Menschen oft über ein weiches Herz und auch über etwas Geld verfügen, was sie für Ganoven und Betrüger ‚interessant’ mache. Mit realistischen Beispielen, über Lockanrufe und den immer wieder angewendeten „Enkel-Trick“ seien schon viele ältere Mitbürger geschädigt worden. Der referent schilderte aber nicht nur die Tricks, die zur Anwendung kämen, sondern auch Verhaltensregeln, wie man sich dagegen schützen könne. Dass dazu auch ein Anruf bei der Polizei gehöre, sein kein Zeichen von Schwäche, sondern dringend notwendig, um solche Täter überführen zu können.
POK Bäuerlein ging auf die verschiedenen Anbahnungen durch Gewinnversprechungen näher ein. Hierbei sei ein gesundes Misstrauen genauso richtig, wie das Nichtöffnen der Wohnungstür. Auch die Verkaufsfahrten hätten ihre eigenen Regeln; schützen können man sich hier nur durch Nicht-Kaufen und Nicht-Unterschreiben. Die zahlreichen Wortbeiträge der Anwesenden machte sehr schnell deutlich, dass man mit dieser Themenwahl und mit der Wahl des Referenten das richtige Angebot gemacht hatte und die Anwesenden sensibilisieren konnte.
Kreisvorsitzender Wilfried Nies danke Polizeioberkommissar Rüdiger Bäuerlein für seine Ausführungen und Diskussionsbeiträge und schloss mit dem Rat: „Gesundes Misstrauen hat bei finanziellen Dingen noch nie geschadet“.

Ein volles Haus hatte die SPD-AG 60+ beim Thema Schutz vor Kriminalität gegen Ältere. Das Foto zeigt den Referenten POK Rüdiger Bäuerlein, KV Wilfried Nies, KV Angelika Bart (Main-Tauber), Schriftführterin Ursula Hübner und Anwesende.
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