Auf eigenen Wunsch besuchte die Karlsruher Regierungspräsidentin Nicolette Kressl (Mitte) im Rahmen ihrer Kreisbereisung auch die KZ-Gedenkstätte in Neckarelz.
Auf eigenen Wunsch besuchte die Karlsruher Regierungspräsidentin Nicolette Kressl (Mitte) im Rahmen ihrer Kreisbereisung auch die KZ-Gedenkstätte in Neckarelz.
Dorothee Roos, Arno Huth und Gerd Teßmer stellten ihr Konzept und Aufgabe der Gedenkstätte vor. Als Gäste weilten Landrat Dr. Achim Brötel, der 1. Landesbeamten Martin Wuttke, der SPD-Landtagsabgeordnete Georg Nelius, die Sportkreisvorsitzende und Kreisrätin Dr. Dorothee Schlegel und Kreisrat Karlheinz Graner diesem Informationsbesuch bei. Die Gäste erhielten bei einem Rundgang einen komprimierten Einblick in die Geschichte des KZ und der Gedenkstätte.
Neckar-Odenwald-Kreis. Als im Juni 2012 Nicolette Kressl (SPD) als Nachfolgerin von Rudolf Kühner neue Regierungspräsidentin in Karlsruhe wurde, versprach sie, regelmäßig in den Landkreisen Informationsbesuche zu machen. So kam sie bereits mehrfach auch in den Neckar-Odenwald-Kreis. Jetzt kam sie zu ihrem offiziellen Antrittsbesuch in den Kreis.

Dabei wurde ihr ein umfangreiches Programm geboten. Die Regierungspräsidentin hatte darum gebeten, mit dem Besuch der KZ-Gedenkstätten Neckarelz zu beginnen.
Ihrem Wunsch wurde natürlich gerne entsprochen. Dort warteten neben der 1. Vorsitzenden Dorothee Roos, ihrem Stellvertreter Arno Huth und Schatzmeister Gerd Tessmer vom Verein KZ-Gedenkstätte Neckarelz unter anderen auch Landrat Dr. Achim Brötel, der 1. Landesbeamter Martin Wuttke und der SPD-Landtagsabgeordnete und Kreisrat Georg Nelius MdL, Kreisrätin und Sportkreisvorsitzende Dr. Dorothee Schlegel, sowie Kreisrat Karlheinz Graner. Der Landrat hieß die Regierungspräsidentin und dankte ihr für ihr Kommen und ihre Bereitschaft, sich einen ganzen Tag lang mit den Starken undf Schwächen des Neckar-Odenwald-Kreises auseinandersetzen zu wollen.

Die Vorsitzende Dorothee Roos betonte, dass man eine Kompakt-Führung vorbereitet habe, um in komprimierter Form möglichst viel von der Geschichte des Konzentrationslagers Neckarelz vorstellen zu können. Seien doch von März 1944 bis März 1945 rund 5400 meist politische Häftlinge aus fast ganz Europa interniert gewesen und unter unmenschlichen Bedingungen zur Zwangsarbeit gezwungen wurden. Die KZ-Gedenkstätte habe sich nun zur Aufgabe gemacht, die Erinnerung an diese Geschehnisse aufzuarbeiten und der Nachwelt zu erhalten.
Regierungspräsidentin Nicolette Kressl zeigte sich tief beeindruckt, dankte dem Gedenkverein für das riesige ehrenamtlichen Engagement und versprach auch, ein wichtiges Anliegen der Vereinsmitglieder mit nach Karlsruhe zu nehmen: Die Gedenkstättenfinanzierung, die auch nach Meinung der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen Baden-Württemberg dringend reformiert und vor allem erhöht werden müsste.

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