SPD Neckargerach-Zwingenberg

Kreismitgliederversammlung in Walldürn

Veröffentlicht am 06.04.2022 in Kreisverband

Die SPD Neckar-Odenwald-Kreis kam zu ihrer ersten Mitgliederversammlung in diesem Jahr in der Nibelungenhalle in Walldürn zusammen.

Dazu luden die beiden Kreisvorsitzenden Dr. Dorothee Schlegel und Michael Deuser die Bundestagsabgeordnete Isabel Cademartori aus Mannheim ein.

Nach der Begrüßung durch Ralf Beyersdorfer, den Vorsitzenden des Ortsvereins Walldürn-Höpfingen-Hardheim, berichtete die Abgeordnete, die nie daran geglaubt hatte, in den Bundestag einzuziehen, über ihren Wahlkampf, wie sie das Direktmandat in Mannheim gewonnen hat und über ihre Eindrücke im Reichstag. In ihrem Wahlkampf habe sie viel mit Social-Media gearbeitet, aber ihre Stärke, und die der SPD, sei der persönliche soziale Kontakt zu den Menschen. Dass sie dann in den Bundestag einzog und in den bewegenden Zeiten viele wichtige Themen, wie die Pandemie und die Ukraine-Krise zu begleiten hat, hätte sie auch nicht gedacht. Wichtig sei es ihr, dass die Verteidigungs- und Energiepolitik sich schnell ändere. Dennoch hat sie auf die Gefahren aufmerksam gemacht, wenn der Import von russischem Gas sofort gestoppt werden würde. Denn daran hängen viele Arbeitsplätze, ganze Industriezweige und auch die Versorgungssituation der Bevölkerung. Oft gäbe es keine einfachen Lösungen. Daher sei es ihr wichtig, dass man nicht in internen Streitereien versinke, sondern die Chance des Aufwindes, wo immer sich diese ergibt, nutzt. „Die Gesellschaft muss widerstandsfähiger werden und dazu gehört auch die Demokratieförderung“, ist eine zentrale Forderung der Bundestagsabgeordneten. Sie nahm auch Stellung zur Situation des Wohnungsmarktes und der Veränderungen beim Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Isabel Cademartori ist im Verkehrsausschuss und betonte, bevor sie mit dem Zug nach Hause fahren wollte, dass der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ihr sehr am Herzen liege. Nachdem der Anschlusszug in Seckach ausgefallen ist, fuhr sie wieder nach Walldürn zurück. Somit kann sie ihre persönlichen Eindrücke der Defizite des ÖPNV im ländlichen Raum direkt in ihre Ausschussarbeit in Berlin einbringen. Daher nahm sie das Angebot des ehemaligen Landtagsabgeordneten Georg Nelius an, welcher sie mit dem Auto in Richtung Mannheim gefahren hat.

Anschließend fuhr Alexander Weinlein mit dem Kassenbericht des letzten Jahres fort. Die beiden Wahlen für den Landtag und den Bundestag haben ein großes Loch in den Vermögensbestand der Kreiskasse gerissen. Sie wird nun nach einem gemeinsamen Beschluss der Versammlung solidarisch von allem Ortsvereinen und Mitgliedern langsam wieder aufgefüllt, wofür sich der Kreiskassierer bedankte. Wie sich nun die Finanzen zukünftig weiterentwickeln und wie damit verfahren wird, soll nun jedes Jahr in einer Klausurtagung vorberaten werden.

Die finanzielle Lage habe es auch nicht mehr möglich gemacht, ein SPD-Büro im Kreis aufrecht zu erhalten. „Wir werden aber in anderen Formaten, derzeit ist schon das Digital-Team sehr aktiv, weiterhin sehr präsent sein“, betonte der Kreisvorstand in der Aussprache.

Dr. Dorothee Schlegel bat am Ende darum, dass auch alle Mitglieder ihre E-Mail-Adressen hinterlegen, nicht nur um die Digitalisierung zu fördern und zu zahlreichen Online-Veranstaltungen einladen zu können, sondern auch um besser vernetzt zu sein, der Vorstandschaft Arbeit und für die Kasse Geld zu sparen.

Die Mitgliederversammlung wählte zudem die Delegierten zum Landesparteitag und zur Landesdelegiertenkonferenz. Die Kreis-SPD wird dort von Dr. Dorothee Schlegel, Leon Köpfle, Fabienne Tonini, Miriam Schmitt, Markus Dosch und Michael Deuser vertreten werden.

Etwas ganz Besonderes waren die Glückwünsche an Wilfried Nies aus Neckarburken, der an diesem Tag genau vor 68 Jahren in die SPD eingetreten ist und ein kleines Präsent des Kreisvorstandes entgegen nahm.

 
 

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