Die Sitzung des Kreisvorstandes mit den Ortsvereinsvorsitzenden des Neckar-Odenwald-Kreises fand in der Kapelle Maria Rast in Walldürn statt.
Der Kreisvorsitzende Jürgen Graner begrüßte die Ortsvereinsvorsitzenden mit den Worten: „Wir schaffen das, mit Gabriele Teichmann wieder ein Bundestagsmandat für uns in den Neckar-Odenwald und Main-Tauber-Kreis zu holen“.
Die SPD-Bundestagskandidatin Gabriele Teichmann referierte zum Thema „Herausforderungen und Chancen der SPD im Bundestagswahlkampf 2009“. Dabei stellt Sie Ihr Konzept vor, mit dem die SPD Neckar-Odenwald gemeinsam mit der SPD Main-Tauber dieses Ziel erreichen kann. Kreisvorsitzender Jürgen Graner lobte die Gesundheits-, Sozial- und Fachkompetenz von Gabriele Teichmann. „Wir haben die besseren Antworten auf die anstehenden Probleme zur Finanz- und Wirtschaftskrise als CDU und FDP“, so seine Beurteilung der Erfolgsaussichten.
„Die besten Produkte und Dienstleistungen sollen im Wettbewerb entscheiden, nicht die niedrigsten Löhne und schlechtesten Arbeitsbedingungen. „Deshalb kämpfen wir für einen gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland“. Sachthemen spielen eine immer größere Rolle. Gabriele Teichmann betonte: „Die SPD besinnt sich wieder auf ihre Grundausrichtung als Arbeitnehmerpartei. Wir rücken wieder enger mit den Gewerkschaften und den Arbeitnehmervertretern zusammen und treten ganz gezielt für die Stärkung der Arbeitnehmerrechte ein. Guter Lohn für gute Arbeit und gleicher Lohn für gleiche Arbeit sind wichtige Faktoren. Menschen müssen wieder von ihren Löhnen leben können, deshalb sind Mindestlöhne für alle auch für Leiharbeitnehmer besonders wichtig. Nicht erst seit der aktuellen Finanzkrise ist allen bewusst: Märkte brauchen Regeln, Märkte brauchen sozialen Ausgleich. Die Unternehmen müssen umdenken, nicht der kurzfristige spekulative Gewinn soll im Focus stehen sondern eine sozial ausgewogene langfristige Firmenpolitik muss wieder Vorrang haben. Die von der SPD vorgeschlagene Richtung lässt sich zusammenfassen mit "Sozial und Demokratisch", so der Titel des Regierungsprogramms. Konkret heißt das: Finanzmärkte, denen klare Regeln gegeben werden; Wirtschaft, die wieder den Menschen dient und nicht der Rendite; eine entschlossene Bildungspolitik, die keinen zurücklässt, echte Gleichstellung von Mann und Frau, mehr Unterstützung für Familien und ein gerechter Ausgleich der Lasten aus der Krise. Hinzukommen müsse die Fortsetzung der Energiewende hin zu erneuerbaren Energien - der Atomausstieg gilt, so Teichmann.
In der anschließenden Diskussionsrunde stellte Hartmut Laser, AfA-Vorsitzender aus Ravenstein heraus: „Wir müssen den Wählern auch klar machen, dass die FDP die Mitbestimmung in den Betrieben erheblich einschränken will. Wir stehen für die Eindämmung von prekären Arbeitsverhältnissen, Vollzeitarbeit von der man leben kann muss für uns Vorrang haben, weil die Menschen von Lohndumping nicht leben können“ so Laser. Der Walldürner Ortsvereinsvorsitzender Ralf Beyersdorfer sprach ein Grußwort. Manfred Kuhn, der Hausherr und Chef des Fördervereins Kapelle Maria Rast, erläuterte den Anwesenden mit einer interessanten Vorstellung die Geschichte und den Wiederaufbau der Kapelle Maria Rast.
AWO-Geschäftsführer Peter Maurus sprach ebenfalls ein Grußwort und betonte die Verbundenheit der AWO mit der SPD.