Erfolge anerkennen, Verbesserungen durchführen!
SPD- Nachwuchsorganisation zieht insgesamt positive Bilanz der „Agenda 2010“- Politik / Verbesserungen bei einzelnen Reformen notwendig
Erfolge anerkennen, Verbesserungen durchführen!
SPD- Nachwuchsorganisation zieht insgesamt positive Bilanz der „Agenda 2010“- Politik / Verbesserungen bei einzelnen Reformen notwendig
Fünf Jahre nach der Agenda- Rede des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder ziehen die Jusos im Neckar-Odenwald-Kreis eine insgesamt positive Bilanz dieser Politik. Im Rahmen eines Juso- Landesausschusses im Februar 2008 hat sich die SPD- Jugendorganisation deutlich hinter weite Teile der „Agenda 2010“ gestellt.
So erklärt der Juso- Kreisvorsitzende Julian Stipp: „Die sozialdemokratisch geführte Bundesregierung hat insbesondere in den Bereichen der Bildungs- und Familienpolitik ein gesamtgesellschaftliches Umdenken initiiert und in der Arbeitsmarktpolitik einen schlüssigen Systemwechsel vollzogen.“ Die Früchte dieser Politik sind seiner Meinung nach offenkundig: Erstmals sinke im Aufschwung auch die Sockelarbeitslosigkeit, die finanzielle Ausstattung der Sozialversicherungen stehe auf einer solideren Basis als noch vor Jahren und die Einführung flächendeckender Kinderbetreuungseinrichtungen und Ganztagesschulen seien keine Randerscheinungen mehr, sondern als gesellschaftliche Zukunftsaufgaben anerkannt worden.
Dennoch sehen die Neckar-Odenwald-Jusos auch Verbesserungsbedarf bei manchen Reformschritten. So müssten beim Arbeitslosengeld II vordringlich die Regelsätze von aktuell 347 pro Monat angehoben werden sowie das so genannte Schonvermögen, das bei der Leistungsberechnung unangetastet bleiben darf, erhöht werden. Ebenso solle die Ausweitung von Mini- und Midijobs rückgängig gemacht werden, die zur Aushöhlung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung geführt habe, erklärten die Jusos.
„Die ‚Agenda 2010‘ war ein reformerischer Fingerzeig, ein Anstoß in die richtige Richtung. Es liegt nun an uns, diesen eingeschlagenen Weg weiterzugehen: Innovation und Gerechtigkeit müssen die gleichberechtigten Seiten der sozialdemokratischen Medaille sein“, so Julian Stipp abschließend.
Deshalb appellieren die jungen Sozialdemokraten an die Parteispitze in Berlin, Kurs zu halten. Eine Abkehr von der erfolgreichen Agenda-Politik darf es nicht geben. „Kurt Becks Flirt mit der Linken ist der falsche Weg. Außer Unglaubwürdigkeit gewinnen wir nichts dazu“, so Julian Stipp.
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