Gabriele Teichmann verteilt Rosen anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März

Veröffentlicht am 02.03.2009 in Pressemitteilungen

Frauen sind mehr wert

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – dieses Prinzip muss auch zwischen den Geschlechtern voll gelten.

Darauf, dass Frauen noch immer schlechter als Männer in der Arbeitswelt bezahlt werden, hat Gabriele Teichmann, SPD Bundestagskandidatin Odenwald-Tauber, anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März hingewiesen. Im europäischen Durchschnitt bekommen Frauen noch immer rund 17 Prozent weniger Lohn als Männer. In Deutschland erhalten Frauen sogar durchschnittlich ein Viertel weniger Stundenlohn (23 Prozent) als ihre männlichen Kollegen. Das geht aus einer Untersuchung der EU-Kommission vom Februar hervor.
Deshalb forderte Teichmann auf nationaler wie europäischer Ebene neue Initiativen. „Die bestehende Ungleichheit bei den Löhnen zwischen Männern und Frauen können wir nicht hinnehmen. Das Prinzip des gleichen Lohns für gleiche Arbeit muss auch zwischen den Geschlechtern voll gelten! Gabriele Teichmann wird in Lauda, Bad Mergentheim, Mosbach, Buchen und im Rahmen der Klimamesse in Hassmersheim unter dem Motto „Frauen sind mehr Wert“ Rosen verteilen. Zu dieser Aktion sind alle Bürgerinnen und auch alle Bürger recht herzlich eingeladen.
In ihrem Manifest zur Europawahl fordert die SPD eine neue europäische Initiative zur Verwirklichung von Lohngleichheit von Frauen und Männern mit klaren Zielen, Kontrollen und Sanktionen. „Jahrelang haben Unternehmen beteuert, dass sie Frauen faire Löhne bezahlen. Dies ist nicht geschehen – jetzt müssen Gesetze her.“
Ursache der großen Lohnungleichheit ist in Deutschland auch der hohe Anteil von Frauen, besonders mit Kindern, an Teilzeitarbeit. Weil die Arbeitswelt meist nicht familienfreundlich ist, erlauben Kindererziehung, Pflege älterer Angehöriger und Führung des Haushalts Frauen häufig nur, in Teilzeit zu arbeiten. Das hat meist ein geringes Einkommen zur Folge. Selbst erwerbstätige Frauen kämpfen oft mit Armut, allen voran allein erziehende Mütter. Teichmann: „Deshalb setzt sich die SPD für einen gesetzlichen Mindestlohn ein, der Frauen ein existenzsicherndes Einkommen ermöglicht.“ In 20 der 27 EU-Mitgliedstaaten gelten bereits gesetzliche Mindestlöhne. „Deutschland muss hier nachziehen. Union und FDP dürfen diesen wichtigen Schritt nicht länger blockieren“, so Teichmann.

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